Ich hatte genau diese Phase nach dem Tod meines Vaters. Alles funktioniert äusserlich, aber innerlich irgendwie leer. Was mich damals wirklich weitergebracht hat, war Atemarbeit – Breathwork. Klingt vielleicht komisch, aber da geht einiges los, was man mit Reden allein nicht erreicht.
Hab mich damals intensiver damit beschäftigt und bin dort auf gute Infos gestossen, die mir den Einstieg erleichtert haben. Ich mach das bis heute, nicht täglich, aber regelmässig. Hat mir mehr gegeben als alles was ich vorher probiert hab.
Das kenne ich, bei uns in der Werkstatt war es ähnlich. Wir haben damals auf eine IP-basierte Lösung gewechselt – Türstation mit Kamera, Klingel läuft über eine App auf dem Handy. Gerade für Betriebe mit unregelmässigen Arbeitszeiten ist das Gold wert. Wichtig ist, dass das System auch offline (also lokal) funktioniert und nicht nur über irgendeine Cloud, die morgen vielleicht nicht mehr existiert. Und schau, dass die Verkabelung deiner bestehenden Anlage kompatibel ist – das spart viel Aufwand beim Einbau.
Guter Hinweis von Marco. Ich würde noch ergänzen: manchmal steckt hinter Konzentrationsproblemen auch einfach Frust, weil der Stoff nicht sitzt. Wenn ein Kind merkt, es versteht etwas nicht, schaltet es innerlich ab – das sieht dann aus wie Ablenkung, ist aber eigentlich Überforderung.
Also würde ich zuerst schauen ob sie Mathe grundsätzlich versteht oder ob da Lücken sind. Dann kann man viel gezielter helfen. Und die kurzen Pausen mit Bewegung wie Rita sagt – das ist wirklich kein Mythos, das hilft.
Hatten das bei uns im Betrieb auch letztes Jahr. Wir haben uns erst mal einen Überblick verschafft was überhaupt möglich ist – nachrüsten oder neu kaufen. Bei unserem alten System war Nachrüsten laut Hersteller möglich, aber die wollten dafür fast so viel wie ein Neukauf. Am Ende haben wir dann komplett gewechselt.
Der eigentliche Aufwand war gar nicht so schlimm wie befürchtet, eher das ganze drumherum: Kassendaten sichern, Mitarbeiter einweisen, Bonpflicht erklären. Plane ein paar Tage Einarbeitungszeit ein, dann läuft das.
Ich bin zwar kein Gastronom, aber wir haben im Betrieb auch eine kleine Zapfanlage für Veranstaltungen. Ich hab damals bei cwagmbh.de geschaut, die haben da einige hilfreiche Infos zu Reinigungsintervallen und was dabei alles beachtet werden sollte. Hat mir geholfen einen vernünftigen Plan aufzustellen.
Grundsätzlich gilt wohl: lieber etwas öfter als zu selten. Ein verschmutztes System sieht man dem Bier zwar nicht immer an, aber der Geschmack leidet eindeutig.
Hey Beat, wir haben seit drei Jahren einen Teilintegrierten mit knapp 7 Metern. Für zwei Personen eigentlich ideal – man hat genug Platz ohne dass es zu groß wird. Auf Campingplätzen passt du fast überall rein, und auf normalen Parkplätzen geht’s meistens auch, man muss halt ein bisschen suchen.
Kastenwagen würde ich nur nehmen wenn du viel in Städte willst oder enge Bergstraßen planst. Für «normales» Reisen ist der etwas größere Aufbau schon angenehmer, das Raumgefühl ist einfach anders. Unter 6,5m würde ich persönlich nicht gehen, da leidet der Wohnkomfort doch merklich.
Rita hat das gut erklärt. Ich möchte noch ergänzen: Schau beim Kauf oder bei der Anschaffung unbedingt darauf, dass explizit «eichfähig» und nicht nur «eichtauglich» draufsteht – das wird leider oft durcheinandergebracht in Prospekten.
Wir hatten bei uns in der Werkstatt eine ähnliche Situation bei einer Aussenwaage für Anlieferungen. Hab damals geschaut und dabei auch die Überfahrwaage von Loosli Maschinen entdeckt – die hatten das mit der Eichfähigkeit sehr transparent dokumentiert auf der Produktseite, das hat mir geholfen zu verstehen was man überhaupt suchen muss. Für dich als Grossküche wäre natürlich eher eine Tischwaage das Thema, aber die Logik dahinter ist dieselbe.
Hatten bei uns in der Schreinerei vor etwa zwei Jahren einen ähnlichen Wechsel – nicht ganz dasselbe wie Onlineshop, aber die Grundproblematik kenn ich gut.
Was wirklich geholfen hat: Wir haben zuerst alle laufenden Prozesse aufgeschrieben, bevor wir auch nur an ein neues System gedacht haben. So wussten wir überhaupt, was das neue können muss. Danach haben wir eine Testphase gemacht, parallel zum alten System, rund sechs Wochen lang. Nervt zwar doppelt, aber so gab’s keinen Big-Bang-Moment wo plötzlich alles neu war und alle überfordert waren.
Die Datenmigration würde ich nicht unterschätzen – lieber einmal mehr aufräumen bevor man exportiert, sonst schleppt man den alten Datenmüll einfach ins neue System rüber.
Gute Frage, hab das schon ein paarmal gemacht. Das Wichtigste: Objektiv immer gegen eine helle Fläche (Himmel, weisse Wand) durchleuchten und auf Schlieren, Pilzbefall oder Staub prüfen. Ein bisschen Staub ist normal und macht auf dem Bild kaum was aus, aber Pilz ist ein K.O.-Kriterium – der frisst sich ins Glas rein und ist praktisch nicht mehr wegzumachen.
Dann Blende mehrfach betätigen und schauen ob die Lamellen sauber schliessen, kein Ölfilm drauf. Und den Autofokus wenn möglich an einer Kamera testen – rein, raus, reagiert er gleichmässig? Beim Kauf vor Ort immer auf einem eigenen Body ausprobieren lassen, nicht auf Fotos des Verkäufers verlassen.
Das kenn ich leider auch, hatte mal ähnliches mit einem Auftraggeber der plötzlich alles in Frage gestellt hat. Wichtigste Sache meiner Meinung nach: unbedingt jemanden suchen der auf Vertragsrecht oder zumindest Handelsrecht spezialisiert ist, kein Generalist. Die kennen die üblichen Fallstricke viel besser.
Und bevor du zur Beratung gehst, alles schriftlich zusammenfassen – Lieferscheine, Mails, Kommunikation. Das spart Zeit und damit auch Geld bei der Stunde. Frag vorher auch kurz an ob die Erstberatung pauschal abgerechnet wird, manche machen das für 150-200 Franken fix, andere rechnen nach Zeit ab.
Wir hatten ähnliches bei uns im Betrieb. Kommunikation und Wertschätzung tauchen bei solchen Befragungen eigentlich immer auf, das ist fast schon branchenübergreifend so.
Was mir damals geholfen hat: Ich hab nicht versucht, das alleine zu lösen, sondern hab zwei Mitarbeitende gefragt, ob sie in einer kleinen Gruppe mitarbeiten wollen, um konkrete Vorschläge zu machen. Die fühlen sich dann als Teil der Lösung und nicht nur als Kritiker. Für die Strukturierung des Prozesses hab ich mich damals auf der Website von inmibe umgeschaut – die haben einige praxisnahe Hinweise dazu, wie man nach einer Befragung weiter vorgeht, ohne dass es zu einem riesigen Projekt ausartet. Hat mir zumindest geholfen, die nächsten Schritte besser einzuteilen.
Bei uns im Betrieb ist das zwar etwas anderes, aber ich kenne Leute die sagen: unter 200 Paketen im Monat rentiert sich Outsourcing kaum. Kommt aber auch stark auf die Produktgröße und deine Zeitkosten an. Was kostet dich eine Stunde Packarbeit wirklich?
Zum Thema Lernende aus dem Handwerk: Wir gehen seit zwei Jahren aktiv in die Schulen der Region und bieten Schnupperwochen unkompliziert an, Anruf genügt. Zwei unserer letzten drei Lernenden kamen so. Die Jungen entscheiden nach dem Bauchgefühl vor Ort, nicht nach dem Inserat.
Im Handwerk kommt die Reklamation meist per Telefon, aber das Prinzip ist gleich. Was bei uns viel gebracht hat: Wir rufen nach jedem grösseren Auftrag aktiv nach und fragen, ob alles passt. Seit wir das machen, kommen Beanstandungen früher, kleiner und freundlicher.
Bei uns wars ein Fehlstart und dann ein Erfolg. Fehlstart: Ich wollte alles aufs Mal digital, Offerten, Rechnungen, Belege, Zeiterfassung. Nach drei Monaten Chaos zurück auf Feld eins. Erfolg: nur Belegerfassung per Handy-Foto, sonst nichts. Als das sass, kam der Rest Schritt für Schritt. Dein Verdacht stimmt, Rita: Es lag an mir, nicht am Tool.