Interessant, danke für den Input. Wir im Hotel haben das Problem, dass die Belegschaft sehr gemischt ist – von der Rezeption bis zur Hauswirtschaft, nicht alle sind gleich technikaffin. Wir haben deshalb auf kurze Videos gesetzt, 10-15 Minuten, die ich mit einem Tool zusammengestellt hab. Dann eine kurze Bestätigung per E-Mail, fertig. Ob das rechtlich wasserdicht ist weiss ich nicht, aber es ist zumindest nachvollziehbar. Vielleicht wäre eine externe Schulung sinnvoller, aber bei den Kosten… mal schauen was das Jahr noch bringt.
Guter Hinweis von Urs mit «eichfähig» vs. «eichtauglich». Wir haben das im Hotel bei der Wäscherei genau so erlebt – Gerät gekauft, dann beim Eichamt angerufen und gemerkt dass es gar nicht eingetragen werden kann. War ärgerlich.
@GastroMarco: Am besten rufst du direkt beim kantonalen Eichamt an bevor du etwas kaufst, die sind in meiner Erfahrung sehr hilfsbereit und sagen dir genau welche Dokumente du brauchst. Dann kannst du dem Lieferanten auch sauber nachweisen dass alles stimmt.
Für den Anfang täte es auch ein günstiger Trezor Model One. Und falls du die Börse doch teilweise nutzt: 2FA aktivieren und am besten kein SMS sondern eine Authenticator-App verwenden. Beides zusammen reicht für die meisten Privatanleger.
Wir hatten beim Hotelumbau letztes Jahr eine ähnliche Frage. Bin dann online auf verschiedene Anbieter gestossen und hab gute Erfahrungen gemacht mit einem Onlinehändler der auf Edelstahlzubehör spezialisiert ist. Konkret hab ich dort Edelstahl Winkel 90 Innen/Außengewinde bestellt, Werkstoff 1.4307 – Gewinde waren sauber geschnitten, Oberfläche einwandfrei. Lieferung war auch schnell. Vielleicht ein Blick wert wenn ihr grössere Mengen braucht.
Schönes Thema! Wir machen im Hotel Kräuteressig, das kommt bei den Gästen sehr gut an und ist ein nettes kleines Mitbringsel. Einfach frische Kräuter (Thymian, Rosmarin, etwas Knoblauch) in Weissweinessig einlegen, vier Wochen kühl stellen, absieben und in hübsche Flaschen füllen. Sieht toll aus und schmeckt wirklich gut. Sandra, dein Lavendel wäre dafür auch interessant – Lavendelblütenessig klingt ungewöhnlich, passt aber super zu Salaten. Viel Erfolg mit dem Garten, das macht wirklich Freude wenn man sieht was man selbst draus machen kann!
Ich würde empfehlen das systematisch anzugehen: erst Leckagen beheben (günstigste Massnahme), dann Druckniveau prüfen – viele Betriebe fahren viel zu hohen Netzdruck obwohl die Verbraucher das gar nicht brauchen. Jedes Bar Überdruck kostet ca. 6-7% mehr Energie. Danach erst über neue Erzeuger nachdenken. Und unbedingt schauen ob ihr einen Frequenzumrichter habt – ohne den läuft der Kompressor immer auf Vollast auch wenn der Bedarf gering ist. Das ist oft schon ein riesiges Einsparpotenzial ohne grosse Investition.
Im Hotel haben wir das anders gelöst, weil ein kompletter Ausfall für uns wirklich kritisch ist (Rezeptionssystem, Türschliessanlage). Da haben wir eine grössere USV die mindestens 45 Minuten überbrückt, plus ein kleines Aggregat das nach 30 Sekunden anspringt.
Für die Dimensionierung hab ich damals gute Infos auf eps-dc.com gefunden, die haben dort auch einiges zu Auslegungsrechner und Laufzeittabellen. Hat mir zumindest geholfen um überhaupt mal eine sinnvolle Anfrage an den Elektriker zu formulieren.
Aggregat würde ich nur empfehlen wenn ihr wirklich keine Downtime tolerieren könnt. Sonst ist der Aufwand (Wartung, Kraftstoff, Lärm) kaum lohnenswert.
Die GFK-Methode kenne ich auch, sehr empfehlenswert. Zusätzlich würde ich schauen, ob es einen konkreten Auslöser gab – manchmal steckt eine alte Ungerechtigkeit dahinter, die nie angesprochen wurde.
Bei uns im Betrieb hatten wir vor zwei Jahren eine ähnliche Situation mit einer Mitarbeiterin aus dem Ausland. Wir haben damals einiges ausprobiert – VHS, ein paar Online-Kurse, und letztlich hat sie sich über studienzentrum-thueringen.de vorbereitet. Das hat gut gepasst weil die Materialien wirklich auf die Feststellungsprüfung ausgerichtet waren und nicht irgendein allgemeines Berufsschulprogramm. Sie hat bestanden, also kann ich das zumindest aus unserer Erfahrung empfehlen. Aber wie Rita sagt, vorher schauen was die konkreten Lücken sind macht auf jeden Fall Sinn.
Wir haben in einem anderen Zusammenhang (Nachhaltigkeitsthemen fürs Hotel) mal eine Beratung gesucht und sind dabei auf ESU Services gestossen. Die machen unter anderem Ökobilanzen und ähnliches – ich meine, die Beratungsleistungen werden dort beschrieben. Ob die direkt EPDs für Baustoffe machen weiss ich nicht genau, aber für eine erste Einschätzung könnts sich lohnen, dort mal anzufragen. Wir hatten jedenfalls einen kompetenten Eindruck.
Gute Frage Rita, ich habe mich vor ein paar Jahren ähnlich gefragt. Ein paar Punkte die mir wichtig waren: Schau unbedingt ob die Ausbildung von einer anerkannten Organisation akkreditiert ist, ICF ist da der bekannteste Standard international. Dann der Praxisanteil – reine Theorie bringt wenig, du brauchst echte Übungsstunden mit Feedback. Und ganz wichtig: Wie ist das Community-Konzept? Online kann man sich schnell isoliert fühlen, da hilft es wenn es Gruppencoachings oder Live-Sessions gibt und nicht nur Videos zum Durchklicken.
Das ist tatsächlich ein Thema wo viele unterschiedliche Meinungen kursieren. Aus meiner Erfahrung im Hotelbereich: wöchentlich ist bei hohem Durchsatz definitiv empfehlenswert, bei kleineren Betrieben mit weniger Umsatz können zwei Wochen vertretbar sein. Entscheidend ist aber dass du es wirklich konsequent durchziehst und nicht immer wieder verschiebst.
Zapfhähne, Leitungen und Kühler sollten alle zusammen gereinigt werden – nicht nur die Leitungen spülen und fertig. Viele unterschätzen wie schnell sich Hefereste und Biofilm bilden, das merkt man dann am Biergeschmack.
Wir haben im Hotel an der Rezeption lange mit normalen Bürostühlen rumgeplagt und irgendwann gemerkt, dass das einfach nicht passt weil man dort ja höhenversetzt arbeitet. Bin dann auf Counterstühle gestossen, die speziell für erhöhte Arbeitsflächen ausgelegt sind – je nach Arbeitsplatz kann sowas tatsächlich die sinnvollere Wahl sein als ein normaler Bürostuhl. Vielleicht nicht direkt dein Fall, aber wer einen Stehtisch oder eine erhöhte Theke hat, sollte das zumindest anschauen.
Wir hatten letztes Jahr eine ähnliche Situation, altes Lüftergehäuse, kein Plan mehr vorhanden. Hab damals ein bisschen recherchiert und bin auf asec.de gestossen – die machen genau sowas, also 3D-Vermessung und Reverse Engineering für Industriebauteile. War hilfreich um überhaupt mal ein Gefühl für den Prozess zu kriegen und was dabei rauskommt.
Am Ende haben wir lokal jemanden gefunden, aber der Vergleich hat geholfen. Mein Tipp: hol dir zwei, drei Angebote, beschreib das Bauteil möglichst genau (Grösse, Material, Toleranzanforderungen) und frag explizit ob du ein editierbares CAD bekommst oder nur ein STL-Mesh. Das ist der grösste Preistreiber.
Wir hatten ein ähnliches Problem mit Servicefahrzeugen im Hotel. Letztendlich haben wir uns für 22-kW-Wallboxen entschieden statt High Power Charger – der Preisunterschied ist enorm und wenn die Fahrzeuge über Nacht stehen, reicht das locker. Der High Power Charger lohnt sich meiner Meinung nach erst dann, wenn du wirklich mehrere Fahrzeuge tagsüber im Rotationsbetrieb hast, also wenn Fahrzeuge zwischendurch kurz laden müssen und dann wieder weg sind.
Hast du mal ausgerechnet, wie viele Stunden die Transporter bei euch tatsächlich stehen? Das ist der entscheidende Faktor. Wenn die Nacht für den Ladevorgang reicht, brauchst du keinen HPC.