Das kenne ich gut, ich hab das im Hotel vor ein paar Jahren auch durchgemacht. Grundsätzlich musst du mit beidem rechnen: einer monatlichen Grundgebühr für das Terminal und einer prozentualen Transaktionsgebühr pro Zahlung. Je nach Anbieter liegt die Transaktionsgebühr irgendwo zwischen 0,9% und 1,75%, manchmal auch mit einem Mindestbetrag pro Transaktion (z.B. 0,10 CHF oder so).
Bei kleinen Beträgen wie einem Kaffee frisst das natürlich mehr vom Erlös weg als bei einem Abendessen für vier Personen. Viele Gastronomen setzen darum eine Mindestbetragspflicht für Kartenzahlung, so 10-15 Franken – das ist rechtlich zulässig solange du es kommunizierst.
Mein Tipp: lass dir von mindestens drei Anbietern Angebote schicken und rechne anhand deines tatsächlichen Durchschnittsbons durch, was dich das pro Monat kostet. Die Monatsgebühren variieren stark.
Wir haben das vor zwei Jahren bei uns im Servicebereich durchgezogen, also nicht ganz dasselbe wie eine Werkhalle, aber ähnliche Grösse. Wichtig ist vor allem die Gleichmässigkeit der Ausleuchtung – dunkle Ecken sind nicht nur lästig, sondern auch ein Sicherheitsthema. An Werkbänken oder Maschinen braucht man je nach Tätigkeit zwischen 500 und 750 Lux, das schreibt die Norm EN 12464-1 vor. Dein Elektriker sollte da einen Beleuchtungsplan mit Simulationssoftware machen können, damit du siehst, wie die Leuchten verteilt werden müssen. LED lohnt sich auf jeden Fall, die Einsparung ist enorm gegenüber alten Röhren.
Das Thema hatte ich mal am Rande mitbekommen, als wir in unserem Hotel einen kleinen Röntgenbereich für Wellnessmedizin geprüft haben (kam dann doch nicht zustande). Soviel ich weiss, muss die Fachkunde alle fünf Jahre aktualisiert werden – das ist gesetzlich so vorgeschrieben. Der Kurs muss von einer zuständigen Stelle anerkannt sein, da kann man nicht einfach irgendetwas belegen.
Für die Praxis deiner Klientin würde ich empfehlen, beim kantonalen Strahlenschutzbeauftragten nachzufragen, welche Anbieter offiziell anerkannt sind. Die haben da meistens eine aktuelle Liste. Dauer ist je nach Fachrichtung unterschiedlich, oft ein Wochenende oder ein paar Tage kompakt.
Marco, dasselbe Lied bei uns. Was tatsächlich noch funktioniert: ehemalige Mitarbeitende aktiv anfragen (viele kommen für eine Saison gerne zurück), Empfehlungsprämien fürs Team, und ehrlich gesagt bessere Arbeitsbedingungen kommunizieren: Zimmer, durchgehende Dienste statt Zimmerstunde, wo es geht. Die Inserate-Zeit ist vorbei, es läuft über Beziehungen.
Herzlichen Dank! Der Gedanke, dass die Antwort für die Mitlesenden ist und nicht für den Bewerter, nimmt mir den Ärger-Druck. Und das ehrliche Bitten im Schwärm-Moment probieren wir ab sofort an der Rezeption.