Ergänzend noch ein Gedanke: Achtet auf Referenzen aus eurem spezifischen Bereich. Ein Berater, der Konsumgüter nach Asien gebracht hat, versteht nicht automatisch den B2B-Markt für Industriekomponenten. Das klingt trivial, aber da haben wir anfangs einen Fehler gemacht.
Fragt bei Erstgesprächen konkret nach: Welche Firmen aus der Schweiz haben sie begleitet, in welchen Ländern genau, und darf man mit denen sprechen? Wer das nicht transparent beantwortet, ist eher zu meiden. Viel Erfolg mit dem Projekt!
Im Hotel führen wir seit zwei Jahren eine digitale Checkliste über Asana, aber ich glaube für ein einzelnes Lokal ist das Overkill. Was ich empfehlen würde: einfach mal alle Wartungsintervalle zusammenschreiben und dann entscheiden, was ihr selbst im Griff habt und was ausgelagert werden soll. Feste Dienstleister mit Jahresvertrag sind in meiner Erfahrung deutlich zuverlässiger als jedesmal neu jemanden suchen – und die kennen dann auch euren Betrieb. Gibt einiges an Stress, wenn man das einmal sauber aufgesetzt hat.
Im Hotelbereich denken wir natürlich anders, aber bei Beratungs- und Planungsleistungen die wir extern einkaufen merke ich genau das was ihr beschreibt: Pauschalen geben Sicherheit beim Budget, aber wenn der Scope unklar ist läuft man als Auftragnehmer schnell in die Falle. Rita, für Treuhandleistungen würde ich vielleicht nach Leistungsart differenzieren – Jahresabschluss als Pauschale ist gut planbar, laufende Beratung eher nach Aufwand. So behalten beide Seiten den Überblick.
Rita hat recht, das Konzept dahinter zu verstehen ist wirklich wichtig, sonst bastelt man einfach rum. Bei uns im Hotel haben wir gute Erfahrungen damit gemacht, sogenannte «Anlaufpersonen» pro Schicht zu benennen – ohne dass das eine offizielle Chefrolle ist. Einfach: «wenn heute was unklar ist, fragt zuerst die Sabine». Das gibt den Leuten Orientierung, ohne dass es sich hierarchisch anfühlt. Braucht aber etwas Zeit bis das Team das auch wirklich lebt.
Wir hatten im Hotel mal einen Interim-F&B-Manager für 3 Monate, also ähnliche Grössenordnung wie bei euch. Fazit: Hat sich gelohnt, aber nur weil die Person wirklich schnell ins Team integriert war. Deswegen mein Tipp – beim Erstgespräch unbedingt auf Soft Skills achten, nicht nur auf den Lebenslauf. Jemand der in zwei Wochen noch nicht mit deinen Schreinern redet, hilft dir nichts.
Und setz von Anfang an klare Meilensteine, sonst verlängert sich sowas gerne mal unkontrolliert.
Grundsätzlich gilt: je höher der Betrag und je mehr Konsequenzen drohen (Eintrag, Führerausweis etc.), desto eher lohnt sich eine Beratung. Für eine kleine Busse würde ich nicht unbedingt einen Anwalt nehmen, aber wenn du unsicher bist schadet ein erstes Gespräch selten – viele machen auch eine kostenlose Ersteinschätzung. Auf jeden Fall die Frist nicht verpassen!
Wichtig ist meiner Erfahrung nach, dass du weisst was du vom Coaching willst. Ohne konkretes Ziel verpufft das schnell. Aber wenn du sagst «Chef sein lernen» – das ist eigentlich schon ein guter Startpunkt.
Wir haben im Hotel natürlich eine etwas andere Ausgangslage, aber das Grundproblem mit dem Empfang kenne ich. Bei uns war das Thema Facility- und Empfangsdienstleistungen extern zu vergeben eine Überlegung wert. Ich hab mich damals etwas umgeschaut und bin dort auf Anbieter für genau solche Dienste gestossen – Empfang, Gebäudebetreuung und so weiter, alles kombiniert. Ob das für drei Mietparteien wirtschaftlich ist, müsste man rechnen, aber als Inspiration für was ihr sucht könnte das passen.
Guter Hinweis mit dem Vergleichen. Ich würde ergänzen: schau auch auf Bewertungen bei Google oder Trustpilot bevor du irgendwo einsendest. Seriöse Anbieter haben in der Regel viele echte Rezensionen und eine klare Rückgabepolitik – sprich, wenn du das Angebot ablehnst, kommt das Gold problemlos zurück. Das ist eigentlich der einfachste Test ob jemand seriös ist.
Noch ein praktischer Hinweis: Bei uns im Hotel haben wir das über die Gebäudeversicherung abgewickelt, die hat sogar eine Checkliste rausgegeben. Für Privatvermieter lohnt sich das genauso – einfach mal anfragen. Die sind froh wenn die Objekte ordentlich gesichert sind und helfen oft unbürokratisch weiter.
Und dokumentier die Installation kurz mit Foto und Datum, das kann bei späteren Streitigkeiten mit dem Mieter hilfreich sein.
Wir machen das im Hotel ähnlich wie du Marco, CDs laufen bei uns in der Lobby noch immer. Ich schwöre auf lokale Brockenstuben – in der Region Bern gibt’s einige die regelmässig neue Ware reinkrigen und die Qualität der CDs ist meistens gut. Manchmal stehen die sogar noch in der Originalfolie.
Den Tipp von SchreinerUrs nehm ich mir übrigens auch mal vor, kannte die Seite noch nicht!
Ich hab vor zwei Jahren selbst so einen Kurs gemacht, weil ich für unser Hotel endlich vernünftige Deckungsbeitragsrechnungen aufstellen wollte. Hab mich damals bei der AC Akademie umgeschaut – die hatten ein kompaktes Seminar speziell für Controlling-Grundlagen, sehr praxisorientiert und ohne unnötigen Ballast. Die Website gibt da einen guten Überblick über die Themen und Termine. Hat mir ehrlich gesagt mehr gebracht als der dicke Wälzer, den ich vorher versucht hab durchzuarbeiten.
Wir haben das vor einigen Jahren auch durchgemacht, Hotellerie ist da leider kein Sonderfall. Was ich sagen kann: Ein Outplacement-Programm ist für die Führungskraft oft fast wichtiger als die Abfindung selbst – das gibt denen das Gefühl, dass man sie nicht einfach rauswirft, sondern sich kümmert.
Ich hab damals für unsere Restaurantleiterin eine externe Karriereberatung eingeschaltet, die auf genau solche Situationen spezialisiert ist. Das war wirklich sinnvoll – die haben ihr geholfen, sich neu zu orientieren, und der ganze Prozess ist erstaunlich ruhig geblieben. Kein Anwalt, keine Szenen. Ich würd das wieder so machen.
Wir mussten das für unser Hotellager auch mal klären. Hab damals bei der Recherche diese Seite gefunden, die das ganz gut erklärt – Kosten, was die Prüfung umfasst usw.: Ist die Regalprüfung im Lager gesetzlich vorgeschrieben; Kosten Regalprüfung nach DIN EN 15635; Regalprüfung für gewerbliche Schwerlastregale beauftragen; Sicherheitsprüfung für Regale und L. Hat mir zumindest geholfen, einen Überblick zu bekommen bevor ich Angebote eingeholt hab.
Wir hatten das gleiche Problem vor zwei Jahren im Hotel-Bereich, etwas andere Dimension natürlich, aber die Grundsätze gelten genauso. Flexibilität bei Sondereinsätzen ist wirklich entscheidend – das steht im Vertrag oft drin, klappt in der Praxis aber nicht immer.
Für den Bürobereich hab ich einem Bekannten damals ssi-ag.ch empfohlen, die machen professionelle Gebäudereinigung in Zürich und Umgebung. Er war zufrieden, vor allem weil die Kommunikation unkompliziert war und man auch kurzfristig Extraeinsätze vereinbaren konnte. Kann man zumindest mal anfragen und Angebote vergleichen.