Merci euch! Ehemalige anfragen und Schnuppern unkompliziert machen, das setzen wir sofort um. Und über den ehrlichen Blick hinter die Kulissen auf Social Media denke ich ernsthaft nach, auch wenn ich mich vor der Kamera noch ziere.
Bei uns hängen die wichtigsten Abläufe als Bild-Checklisten in der Küche, kaum Text, viel Foto. Neue Mitarbeitende sind damit doppelt so schnell eingearbeitet. Und jede Checkliste hat einen Verantwortlichen, der sie aktuell hält, sonst veraltet alles.
Merci vilmal! Die Regel mit dem Nicht-Rechtfertigen im ersten Satz nehme ich in die nächste Teamsitzung mit. Und einen klaren Übergabepunkt an mich definieren wir jetzt auch, dann steht das Team nicht mehr allein da.
Im Gastro-Bereich funktioniert der persönliche Moment am besten: Wenn ein Gast beim Verabschieden schwärmt, sagen wir ehrlich, dass uns eine Bewertung enorm helfen würde. Kein Kärtchen-Zwang, einfach menschlich. Auf unfaire Bewertungen antworten wir immer: sachlich, freundlich, kurz. Die Antwort lesen hundert künftige Gäste, der Bewerter ist fast Nebensache.
Gleiche Erfahrung. Und ein Punkt, der unterschätzt wird: Das Team muss mitziehen. Bei uns hat es erst funktioniert, als die Küchenchefin die Lieferscheine selbst fotografiert statt sie mir auf den Stapel zu legen. Digitalisierung ist zur Hälfte Gewohnheitsänderung.