GastroMarco

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    Wir haben vor etwa zwei Jahren auf digitale Zeiterfassung umgestellt, allerdings mit QR-Codes, nicht NFC. Vom Prinzip her ähnlich. Die Zuverlässigkeit war bei uns kein Problem, aber wir arbeiten in der Gastronomie, also kein Staub oder so.

    Was ich gehört hab: NFC-Chips sollen eigentlich robuster sein als QR-Codes, weil da nichts verschmutzen kann was gelesen werden muss. Das Lesegerät selber sollte natürlich spritzwassergeschützt sein wenn ihr sowas habt. Ich glaub das Thema Handschuhe ist lösbar, die meisten Systeme erlauben dass der Chip auch am Armband oder Ausweis getragen wird statt an der Hand.

    GastroMarco
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    Ich kenn das aus der Gastronomie, da läuft das bei uns seit gut einem Jahr und ich bin eigentlich zufrieden. Die Technik selbst ist robust, das Anhalten am Lesegerät funktioniert in aller Regel auf Anhieb. Probleme hatten wir anfangs eher mit den WLAN-Verbindungen als mit den Chips selbst – wenn das Netz kurz wegbricht, kann es zu Verzögerungen kommen, aber die Einbuchungen werden nachträglich synchronisiert.

    Für 12 Leute würde ich sagen ist das absolut machbar, der Aufwand bei der Einrichtung ist überschaubar. Die Mitarbeiter gewöhnen sich auch schnell dran, das war bei uns nach einer Woche kein Thema mehr.

    GastroMarco
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    Hi Urs, wir haben zwar keine Baustellen aber ich kenn das Problem von der Gastroterrasse und Liefereingang draussen. Die Tags selbst sind eigentlich sehr robust, die stecken Kälte und Nässe problemlos weg – sind ja nur passive Aufkleber ohne Elektronik. Das eigentliche Thema ist eher das Smartphone: Bei starker Kälte reagiert der Touchscreen manchmal etwas träger, und wenn die Leute Handschuhe tragen wird’s unpraktisch. Manche Anbieter haben dafür Lösungen mit grösseren Tap-Bereichen oder wo man einfach das Handy hinhalten muss ohne Tippen. Ich würde auf jeden Fall ein paar Tags in verschiedenen Wetterlagen testen bevor ihr gross umstellt.

    GastroMarco
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    Ich kann ergänzen: Regionale Verzeichnisse werden oft unterschätzt. local.ch, search.ch, das bringt bei Handwerkern und Dienstleistern durchaus was. Ich hab mal geschaut wie das ein Installateur in Wien macht – die hatten ein gutes Konzept auf ihrer Website. Über wien-installateur.at bin ich gestolpert als ich nach Beispielen für Handwerker-Websites gesucht hab, die klar und einfach strukturiert sind. So was in der Art würde ich mir für den Schweizer Markt auch wünschen. Klares Leistungsangebot, Kontakt prominent, keine Textwüsten.

    in reply to: Zollbestimmungen Schweiz – was darf ich mitbringen? #11147
    GastroMarco
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    Was ShopNadine sagt mit den Belegen stimmt absolut. Ich bring öfter Lebensmittelmuster in die Schweiz (Gastrobereich) und hab festgestellt: solange du eine vernünftige Beschreibung des Inhalts dabeihast und die Mengen im normalen Rahmen liegen, läuft das meistens problemlos durch. Kritisch wird’s wenn man Mengen mitschleppt die nach Handel aussehen. Dann lieber kurz telefonisch beim Zollamt klären bevor du losfahrst.

    in reply to: Fensterreinigung im Betrieb auslagern – lohnt sich das? #11159
    GastroMarco
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    Ich hab für unser Restaurant bei wiener-fensterreinigung.at gute Erfahrungen gemacht, falls du in Richtung Wien schaust. Wichtig ist wirklich ein vernünftiger Rahmenvertrag mit klaren Haftungsregeln für den Fall, dass mal was passiert. Das haben viele Betriebe unterschätzt am Anfang.

    GastroMarco
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    Das kenn ich aus der Gastronomie leider gut. Bei uns wars vor zwei Jahren ähnlich – Fettablagerungen, die sich über Monate aufgebaut haben, und dann knallt es halt irgendwann.

    Zur Reklamation: Ich rede da immer offen mit dem Gast, erkläre kurz was passiert ist und was wir daraus gelernt haben. Die meisten sind dann eigentlich verständnisvoll, wenn man nicht rumdruckst. Vielleicht noch eine kleine Geste anbieten (Frühstück, Gutschein), das reicht meist.

    Wegen Wartungsvertrag – ja, haben wir inzwischen. Zahlt sich aus, allein schon für die Nerven.

    in reply to: Immobilienmakler in Frankfurt suchen – worauf muss ich achten? #11043
    GastroMarco
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    Guter Thread, auch wenn ich selbst keinen Frankfurt-Tipp habe. Ich würde noch ergänzen: unbedingt Google-Bewertungen lesen, aber nicht nur die Sternchen zählen – schau dir an wie der Makler auf negative Bewertungen reagiert. Das sagt mehr über die Arbeitsweise als die Durchschnittsnote.

    Und wenn du ortsfremd bist, frag ruhig nach einem Videocall bevor du persönlich hinreist. Seriöse Makler haben damit kein Problem.

    in reply to: Welches Filament nehmt ihr für Teile die draußen verbaut werden? #10975
    GastroMarco
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    Kurze Ergänzung noch: wenn die Teile wirklich mechanisch beansprucht werden draußen, schau dir auch mal PC-Blend oder Nylon an. Ist anspruchsvoller zu drucken, aber hält einiges mehr aus. Für einfache Halterungen und Abdeckungen wie du sie beschreibst ist ASA aber völlig ausreichend und viel einfacher zu handhaben. Ich würd einfach mal eine Rolle ASA testen und schauen wie’s läuft.

    in reply to: Verwaltungssoftware für den Sportverein – was nutzt ihr? #10951
    GastroMarco
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    Von meiner Seite noch ein praktischer Hinweis: schaut auch, ob euer Kantonalverband schon eine Empfehlung hat. Einige Verbände haben Sammellizenzen ausgehandelt, da spart man dann nochmal was. Und whatever ihr wählt – wichtig ist, dass die Zahlungserinnerungen automatisch rausgehen. Das allein spart dem Kassier schon Stunden pro Quartal, das kenn ich aus eigener Erfahrung von unserem Gewerbeverein.

    in reply to: Führungskräfte entwickeln – was bleibt nach dem Seminar übrig? #11047
    GastroMarco
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    Ich sehe das ähnlich wie Urs. Seminare sind gut um Impulse zu setzen, aber ohne Nachbearbeitung verpufft das. Wir machen seit einem Jahr monatliche Kurzgespräche zwischen meinen Schichtleitern und mir, nur 30 Minuten, aber gezielt auf aktuelle Führungssituationen. Klingt simpel, macht aber einen Unterschied. Vielleicht wäre auch eine Kombination sinnvoll: Seminar als Einstieg, dann begleitetes Coaching für die Herausforderungen die danach kommen.

    in reply to: FDM-Druck extern vergeben – ab wann macht das überhaupt Sinn? #10991
    GastroMarco
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    Interessant, das wusste ich gar nicht dass das so zugänglich ist. Ich hätte bei sowas immer gedacht man braucht Kontakte in die Industrie oder so. Urs, versuch mal das mit dem Freelancer für die CAD-Datei wie Nadine beschreibt – das klingt nach einem vernünftigen Einstieg. Und wenn das Teil funktioniert, hast du die Datei gleich für nächstes Mal wenn die Halterung wieder kaputt geht.

    in reply to: Steuerberater wechseln – wie läuft das eigentlich ab? #10943
    GastroMarco
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    Kurze Ergänzung noch: schau in deinen ursprünglichen Mandatsvertrag rein bevor du kündigst. Bei mir stand da tatsächlich eine 3-Monatsfrist drin, das hab ich erst im Nachhinein gemerkt und musste dann doch noch etwas länger warten. War kein Weltuntergang aber unnötige Verzögerung.

    Ansonsten: nicht zu lange zögern wenn du unzufrieden bist. Ein Berater der nie von sich aus meldet kostet dich mittelfristig mehr als der Wechsel selbst.

    in reply to: Auftragsfertigung auslagern – worauf achtet ihr beim Partner? #10986
    GastroMarco
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    Ich kenn das Problem aus einer ganz anderen Branche, aber das Grundprinzip ist dasselbe. Wir haben für Gastroausstattung mal extern fertigen lassen und da war die Kommunikation der kritischste Punkt. Wenn der Partner bei Problemen einfach abtaucht oder erst auf die zweite Mahnung reagiert, wird das auf Dauer zermürbend.

    Was mir bei der Suche damals geholfen hat: gezielt nach Lohnfertigern schauen, die auf KMU spezialisiert sind und nicht nur die grossen Industriekunden bedienen. Ich bin damals über wiras-gmbh.de gestolpert, die machen genau sowas und hatten auch kleinere Stückzahlen kein Problem. War zumindest ein guter Ausgangspunkt zum Vergleichen.

    in reply to: Beruflich neu orientieren – wie trefft ihr so eine Entscheidung? #10967
    GastroMarco
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    Ich würd auch sagen: nicht zu schnell entscheiden. In der Gastro hab ich selber Leute gesehen die aus Frust gewechselt haben und dann nach einem Jahr wieder zurück wollten. Was hilft: Gespräche mit Leuten führen die in Bereichen arbeiten die dich interessieren. Einfach mal nachfragen ob man einen Tag reinschnuppern kann. Und dann ehrlich sein mit sich selbst – Müdigkeit kann manchmal auch einfach bedeuten man braucht eine Auszeit, nicht zwingend einen Neustart.

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