GastroMarco

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  • in reply to: Vortragsredner für Firmenevent buchen – worauf achten? #10921
    GastroMarco
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    Noch ein praktischer Tipp von mir: macht unbedingt ein kurzes Vorgespräch mit dem Speaker, bevor ihr bucht. Bei uns hat das 30 Minuten per Video gedauert und war sehr aufschlussreich. Man merkt schnell ob jemand wirklich zuhört und Fragen stellt oder einfach nur seinen Pitch durchzieht.

    Und plant genug Pufferzeit ein – 80 Leute brauchen nach dem Vortrag Zeit zum Durchatmen und Diskutieren, das macht oft mehr aus als der Vortrag selbst.

    in reply to: Anwalt für Erstberatung – worauf achtet ihr bei der Wahl? #10915
    GastroMarco
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    Noch ein praktischer Punkt: schreib dem Kunden in der Zwischenzeit nichts, wirklich gar nichts schriftlich – auch keine kurze Mail die du für harmlos hältst. Das kann sich später gegen dich wenden. Wart bis du mit dem Anwalt gesprochen hast, der gibt dir dann auch gleich eine Linie vor wie du kommunizieren sollst.

    Viel Erfolg, solche Situationen sind nervig aber lösbar wenn man früh genug handelt.

    GastroMarco
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    Das kenne ich aus dem Gastronomiebereich, wir haben auch mal überlegt ob individuell bedruckte Verpackungen sich lohnen. Grob gesagt: Bei vielen Anbietern liegt die Mindestmenge irgendwo zwischen 200 und 500 Stück, manche gehen auch runter auf 100. Aber der Stückpreis fällt natürlich stark, je mehr man abnimmt.

    Bei deinen 80–100 pro Woche wären 500 Stück also für etwa 5–6 Wochen – das ist eigentlich überschaubar. Die Frage ist eher, ob du das Geld für die einmalige Druckvorlage/Einrichtung stemmen willst, die kommt meistens noch obendrauf. Ich würde einfach mal bei 2-3 Anbietern konkret anfragen.

    in reply to: Einzelcoaching für Führungskräfte – lohnt sich das wirklich? #10889
    GastroMarco
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    Kurz aus meiner Sicht als Gastronom: der grösste Unterschied den ich bei Bekannten gesehen hab ist, dass Einzelcoaching viel gezielter ist als irgendein Führungsseminar mit 20 Leuten. Du bringst deine echten Situationen mit und arbeitest die durch. Kein allgemeines Zeug. Ich würd sagen einfach mal ein Erstgespräch machen, die meisten Coaches bieten das gratis an. Wenn die Chemie nicht stimmt nimmst du halt jemand anderen.

    GastroMarco
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    Guter Hinweis von Rita! Im Gastrobereich haben wir das Problem auch permanent, vor allem zur Mittagszeit wenn alle gleichzeitig reservieren wollen und wir mittendrin im Service stecken. Wir haben zusätzlich noch ein Online-Reservierungstool eingebunden das 24/7 läuft – das nimmt einem einen guten Teil der Anrufe weg. Je nach Betrieb lohnt sich vielleicht eine Kombination: Online-Buchung für Standardanfragen und externer Service für alles was komplexer ist. Urs, für einen Handwerksbetrieb würde ich schauen was der grössere Anteil der Anrufe ist – Terminwünsche oder konkrete Anfragen – und dann gezielt ansetzen.

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    Noch ein Aspekt den ich ergänzen würde: Schaut euch die Rückgabe- und Reklamationskonditionen genau an. Bei Spielzeug gibt’s immer mal wieder Artikel, die beim Endkunden nicht ankommen oder beschädigt sind – da ist es wichtig zu wissen, wie der Großhändler kulant ist. Das sieht man oft erst im Ernstfall.

    Und falls ihr saisonal plant (Weihnachten, Ostern), frühzeitig bestellen – Engpässe entstehen schneller als man denkt, gerade bei populären Artikeln.

    in reply to: Wellnessurlaub Bad Hindelang – was lohnt sich wirklich? #10853
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    Drei bis vier Tage sind meiner Erfahrung nach ideal für Bad Hindelang. Man kann tagsüber raus in die Berge und abends entspannen – das ist so ein bisschen das klassische Allgäu-Programm. Im Sommer ist es übrigens weniger voll als man denkt, Hauptsaison ist eher Winter wegen Ski. Würde die Kombination Wandern + Wellness sehr empfehlen, das macht den Kopf wirklich frei.

    in reply to: Maschinen spinnen immer wieder – liegt es am Strom? #10877
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    Gut zu wissen, dass ich nicht der einzige bin mit sowas – bei uns in der Küche hatte die Spülmaschinen-Steuerung ähnliche Mucken, aber das war dann doch eine Erdungssache. Trotzdem, der Tipp mit der Messung klingt sinnvoll. Man sucht ja ewig, wenn man nicht weiss, wo man hinschauen soll.

    @SchreinerUrs: Hast du schon mal deinen Elektriker gefragt, ob er sowas einschätzen kann, bevor du eine externe Messung beauftragst? Manchmal sehen die beim Blick auf den Verteiler schon, ob was nicht stimmt.

    GastroMarco
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    Bei uns in der Gastronomie war’s ein hartes Stück Arbeit, aber rückblickend wars richtig. Wir haben damals bei cadia.eu geschaut, die hatten einen ganz ordentlichen Überblick zu dem Thema und auch Vergleiche – hat mir geholfen die Optionen besser einzuordnen ohne gleich in einer Demoflut zu versinken.

    Was ich dir noch mitgeben kann: plant den Go-Live bewusst in eine ruhigere Phase, nicht mitten in der Hochsaison. Klingt logisch, aber man unterschätzt wie viele kleine Dinge dann noch schiefgehen können, auch wenn man gut vorbereitet ist. Bei uns hat allein das Einrichten der Lieferantenstammdaten nochmal drei Tage länger gedauert als gedacht.

    GastroMarco
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    Beides klingt sinnvoll. Was ich noch ergänzen würde: Lerngruppen mit anderen Azubis aus der Berufsschule können Gold wert sein. Die erklären sich gegenseitig Sachen und merken dabei selbst, was sie noch nicht verstanden haben. Und manchmal motiviert es einfach mehr, wenn man nicht alleine am Schreibtisch sitzt. Vielleicht hat eure Azubine ja Kontakt zu anderen aus ihrer Klasse, die auch noch pauken?

    in reply to: Erstes Wohnmobil – welche Länge ist im Alltag noch ok? #10744
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    Ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen, Urs hat recht. Wir sind mit einem 6,99m Teilintegrierten unterwegs und das ist ein guter Kompromiss. Auf öffentlichen Parkplätzen brauchst du natürlich einen Längsparkplatz oder die Randbereiche, aber das gewöhnt man sich schnell an.

    Was die Kaufentscheidung angeht – ich hab damals viel auf unnewehr.com gestöbert, die haben recht ordentliche Vergleiche und Infos zu verschiedenen Grundrissen. Hat mir geholfen, den Überblick zu kriegen bevor ich beim Händler aufgetaucht bin und nix wusste 😅

    Das Wichtigste: unbedingt Probeliegen und -sitzen, Grundrisse sehen auf dem Papier alle super aus, in echt dann doch oft anders.

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    Noch ein praktischer Tipp dazu: Die IHK oder HWK in deiner Region bieten oft kostenlose Erstgespräche zur Gründungsförderung an. Hab das damals für mein Lokal genutzt, war wirklich sinnvoll. Die kennen auch regionale Programme die man sonst gar nicht auf dem Schirm hat – zusätzlich zur KfW gibt’s ja noch Landesförderung je nach Bundesland.

    Und plane realistisch mit 6-8 Wochen bis das Geld da ist, das unterschätzen viele. Timing bei den Investitionen also gut im Auge behalten.

    GastroMarco
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    Interessant, Simulation hätte ich jetzt nicht als erstes gedacht für einen Handwerksbetrieb, aber macht natürlich Sinn wenn man grössere Umbauten plant. Urs, ich würd auch nochmal schauen ob die Mitarbeitenden direkt eingebunden werden – die wissen oft ganz genau wo’s hängt, sagen’s aber nur wenn man gezielt fragt. Manchmal sind es auch ganz banale Sachen wie schlecht platzierte Regale oder fehlende Beschriftungen, die den Fluss bremsen.

    GastroMarco
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    Ergänzend noch: Ich kenn das aus dem Gastrobereich, wir hatten mal eine Praktikantin die genau diesen Weg gegangen ist – Lehre, dann Designstudium. Sie hat vorher einen Abendkurs in Grafikgrundlagen gemacht, das hat ihr beim Portfolio sehr geholfen und auch Sicherheit gegeben für die Aufnahme.

    Also wenn deine Nichte Zeit hat, würd ich empfehlen schon mal so einen Einstiegskurs mitzunehmen, parallel zur Bewerbungsvorbereitung. Das zeigt auch den Schulen, dass die Motivation echt ist und nicht nur ein spontaner Einfall.

    in reply to: Kita-Verwaltung papierlos – wo fängt man überhaupt an? #10697
    GastroMarco
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    Aus der Gastronomie kenne ich das Thema Dienstplan-Chaos nur zu gut. Was ich gelernt habe: Das Team muss von Anfang an mitmachen, sonst wird jedes Tool torpediert, egal wie gut es ist. Also würde ich empfehlen, die Mitarbeitenden früh zu fragen, was sie am meisten nervt – oft zeigt das genau, wo man anfangen soll. Und nicht zu viel auf einmal einführen, eine neue App alle paar Monate ist schon genug Veränderung für ein kleines Team.

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