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Naturhistorisches Museum Bern: Alles auf einen Blick

by Interessen Verband Schweiz
März 26, 2026
in Tourismus, Kultur & Gastronomie
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Inhaltsverzeichnis
  1. Was ist das Naturhistorische Museum Bern und was macht es besonders?
  2. Wo befindet sich das Naturhistorische Museum Bern und wie ist es erreichbar?
  3. Welche Öffnungszeiten hat das Naturhistorische Museum Bern 2026?
  4. Was kostet der Eintritt ins Naturhistorische Museum Bern?
  5. Gibt es ermässigte Eintrittspreise für Familien, Kinder oder Studierende?
  6. Welche Dauerausstellungen sind im Naturhistorischen Museum Bern zu sehen?
  7. Welche Sonderausstellungen zeigt das Naturhistorische Museum Bern 2026?
  8. Was ist die Geschichte des Naturhistorischen Museums Bern?
  9. Welche Tiere sind im Naturhistorischen Museum Bern ausgestellt?
  10. Was ist Barrys Geschichte und warum ist er im Naturhistorischen Museum Bern zu sehen?
  11. Welche Mineralien und Gesteine werden im Naturhistorischen Museum Bern gezeigt?
  12. Welche Veranstaltungen und Führungen bietet das Naturhistorische Museum Bern an?
  13. Welche Angebote gibt es für Schulklassen und Gruppen im Naturhistorischen Museum Bern?
  14. Wie lange sollte man für einen Besuch im Naturhistorischen Museum Bern einplanen?
  15. Was gibt es in der Nähe des Naturhistorischen Museums Bern zu erleben?
  16. Gibt es eine Gastronomie oder einen Museumsshop im Naturhistorischen Museum Bern?
  17. Wie ist das Naturhistorische Museum Bern für Menschen mit Behinderungen zugänglich?
  18. Wie unterscheidet sich das Naturhistorische Museum Bern von anderen Naturkundemuseen in der Schweiz?

Das Naturhistorische Museum Bern gehört zu den bedeutendsten naturkundlichen Sammlungen der Schweiz und zählt mit über 6,5 Millionen Objekten zu den grössten ihrer Art in Europa. Als kulturelle Institution im Herzen der Bundesstadt verbindet es Erdgeschichte, Zoologie, Mineralogie und Paläontologie unter einem Dach. Dieser Beitrag liefert sämtliche Informationen für einen Besuch: von Öffnungszeiten und Eintrittspreisen über aktuelle Ausstellungen bis hin zu Angeboten für Familien, Schulklassen und Menschen mit Behinderungen.

Was ist das Naturhistorische Museum Bern und was macht es besonders?

Das Naturhistorische Museum Bern (NMBE) ist ein 1832 gegründetes Museum, das Natur- und Erdwissenschaften durch Dauer- und Sonderausstellungen vermittelt. Seine Sammlung umfasst über 6,5 Millionen Objekte aus Zoologie, Mineralogie, Paläontologie und Erdwissenschaften.

Das Museum hebt sich durch mehrere Faktoren von anderen Häusern ab. Es beherbergt eine der ältesten und umfangreichsten naturkundlichen Sammlungen im deutschsprachigen Raum. Besonders bekannt ist das präparierte Exemplar des Bernhardiners Barry, der im 19. Jahrhundert am Grossen St. Bernhard über 40 Menschen das Leben rettete. Die historischen Dioramen des Museums gelten als herausragende Beispiele naturkundlicher Inszenierung. Sie zeigen Tiere in nachgebildeten Lebensräumen und vermitteln ökologische Zusammenhänge auf visuell eindrückliche Weise.

Das NMBE betreibt aktive Forschung in den Bereichen Systematik, Ökologie und Evolutionsbiologie. Wissenschaftler des Museums publizieren regelmässig in Fachzeitschriften und arbeiten an internationalen Projekten mit. Diese Verbindung von Forschung und Vermittlung macht das Haus zu einer lebendigen Institution, die weit über eine reine Ausstellungsfläche hinausgeht.

Wo befindet sich das Naturhistorische Museum Bern und wie ist es erreichbar?

Das Museum befindet sich an der Bernastrasse 15, 3005 Bern, im Kirchenfeldquartier südlich der Altstadt. Die Haltestelle Helvetiaplatz liegt in unmittelbarer Gehdistanz und wird von mehreren Tram- und Buslinien bedient.

Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, nutzt ab Bahnhof Bern die Tramlinie 6 oder 8 bis zur Haltestelle Helvetiaplatz. Die Fahrzeit beträgt rund vier Minuten. Von dort sind es weniger als 100 Meter Fussweg bis zum Museumseingang. Alternativ führt die Buslinie 19 ebenfalls zum Helvetiaplatz.

Für Anreisende mit dem Auto stehen in der Umgebung mehrere Parkhäuser zur Verfügung. Das Parkhaus Casino und das Parkhaus Rathaus liegen in Gehdistanz. Direkte Parkplätze am Museum selbst sind begrenzt. Die Anreise mit dem Fahrrad ist unkompliziert: Vor dem Museum befinden sich Veloabstellplätze. Berns öffentliches Veloverleihsystem bietet eine zusätzliche Option.

Das Kirchenfeldquartier selbst ist ein Museumsviertel. Das Kunstmuseum Bern, das Alpine Museum der Schweiz und das Museum für Kommunikation liegen in unmittelbarer Nachbarschaft.

Welche Öffnungszeiten hat das Naturhistorische Museum Bern 2026?

Das Naturhistorische Museum Bern ist montags geschlossen. Von Dienstag bis Freitag öffnet es von 09:00 bis 17:00 Uhr, am Samstag und Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr. An bestimmten Feiertagen gelten abweichende Zeiten.

Am Montag bleibt das Museum grundsätzlich geschlossen, es sei denn, ein Feiertag fällt auf diesen Wochentag. An folgenden Feiertagen gelten Sonderregelungen:

a) Am 1. Januar und am 2. Januar ist das Museum in der Regel geschlossen oder hat verkürzte Öffnungszeiten.
b) Am Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag gelten Sonntagsöffnungszeiten.
c) Am 1. August (Schweizer Nationalfeiertag) ist das Museum üblicherweise geöffnet.
d) Am 24. Dezember schliesst das Museum frühzeitig, am 25. und 26. Dezember gelten Wochenendzeiten.
e) Am 31. Dezember ist das Museum geschlossen.

Es empfiehlt sich, vor einem Besuch an Feiertagen die offizielle Website des NMBE zu konsultieren, da es jährlich zu Anpassungen kommen kann. Für 2026 werden etwaige Sonderöffnungszeiten dort rechtzeitig kommuniziert.

Was kostet der Eintritt ins Naturhistorische Museum Bern?

Der reguläre Eintritt für Erwachsene beträgt 10 CHF. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre erhalten freien Eintritt. Für Sonderausstellungen können abweichende Preise gelten, die separat ausgewiesen werden.

Die Eintrittsstruktur des Museums ist bewusst niederschwellig gestaltet. Der Grundeintrittspreis deckt den Zugang zu sämtlichen Dauerausstellungen ab. Sonderausstellungen werden teilweise durch einen Aufpreis ergänzt, der je nach Umfang der Ausstellung variiert. Der Schweizer Museumspass wird akzeptiert und ermöglicht freien Eintritt. Auch Inhaberinnen und Inhaber der Raiffeisen-Mitgliederkarte profitieren von Vergünstigungen.

Siehe auch:  Karl's Kühne Gassenschau: Alles zum Kultspektakel

Die Preise können sich im Laufe des Jahres 2026 ändern. Die aktuellen Tarife sind auf der offiziellen Website des Museums einsehbar.

Gibt es ermässigte Eintrittspreise für Familien, Kinder oder Studierende?

Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre besuchen das Museum kostenlos. Studierende, AHV-/IV-Bezüger und Gruppen ab bestimmter Grösse erhalten ermässigten Eintritt. Ein spezielles Familienticket reduziert die Kosten für begleitende Erwachsene.

Die Ermässigungsstruktur im Detail:

a) Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre: Freier Eintritt, unabhängig davon, ob sie in Begleitung sind.
b) Studierende mit gültigem Ausweis zahlen einen reduzierten Tarif.
c) AHV- und IV-Bezügerinnen und -Bezüger erhalten ebenfalls Ermässigung.
d) Gruppen ab 10 Personen profitieren von einem Gruppentarif pro Person.
e) Inhaberinnen und Inhaber des Schweizer Museumspasses erhalten freien Eintritt.
f) Am ersten Sonntag im Monat bietet das Museum gelegentlich vergünstigten oder freien Eintritt an.

Für Familien mit mehreren Kindern ist das Naturhistorische Museum Bern damit eines der preisgünstigsten Kulturangebote in der Region. Der kostenlose Zugang für Minderjährige macht es zu einem idealen Ausflugsziel für Familien.

Expert Insight:
Das NMBE verfolgt eine gezielte Strategie der kulturellen Teilhabe. Der Gratiseintritt für unter 16-Jährige entspricht der bildungspolitischen Leitlinie des Kantons Bern, naturwissenschaftliche Bildung unabhängig vom sozioökonomischen Hintergrund zugänglich zu machen. Diese Massnahme korreliert nachweislich mit höheren Besucherzahlen bei Familien und Schulklassen.

Welche Dauerausstellungen sind im Naturhistorischen Museum Bern zu sehen?

Das Museum zeigt Dauerausstellungen zu den Themen Tiere der Schweiz, Tiere Afrikas, Tiere Asiens, Skelette, Mineralien und Gesteine, Riesenkristalle sowie die berühmte Barry-Ausstellung zum legendären Bernhardiner.

Die Dioramen bilden das Herzstück der zoologischen Dauerausstellungen. Diese grossformatigen Schaukästen zeigen Tierpräparate in naturgetreu nachgebildeten Lebensräumen. Die Schweizer Tierwelt wird über mehrere Etagen hinweg dokumentiert: von Alpensteinböcken und Gämsen über Luchse und Braunbären bis zu Vögeln und Reptilien.

Die Afrika-Dioramen gehören zu den ältesten und kunsthandwerklich wertvollsten der Welt. Sie stammen teilweise aus dem frühen 20. Jahrhundert und zeigen Grosswild wie Elefanten, Löwen, Nashörner und Giraffen in ihren Habitaten. Die Ausstellung zur asiatischen Fauna ergänzt dieses Spektrum um Tiger, Orang-Utans und andere Arten.

Die Skeletthalle präsentiert vergleichende Anatomie verschiedener Wirbeltiergruppen. Hier lassen sich Baupläne von Säugetieren, Vögeln, Reptilien und Fischen direkt nebeneinander studieren. Die Mineralienausstellung zeigt Kristalle, Edelsteine und Gesteinsproben aus der Schweiz und der ganzen Welt, darunter die berühmten Riesenkristalle vom Planggenstock.

Welche Sonderausstellungen zeigt das Naturhistorische Museum Bern 2026?

Das NMBE wechselt seine Sonderausstellungen in der Regel ein- bis zweimal jährlich. Die Themen reichen von Biodiversität und Klimawandel bis zu kulturgeschichtlichen Bezügen der Naturwissenschaften. Aktuelle Informationen zu den Sonderausstellungen 2026 werden auf der Website des Museums veröffentlicht.

Das Museum hat in der Vergangenheit international beachtete Sonderausstellungen realisiert. Die Ausstellung «Queer – Vielfalt ist unsere Natur» machte 2021 weltweit Schlagzeilen und thematisierte geschlechtliche und sexuelle Vielfalt im Tierreich. Solche Formate zeigen, dass das NMBE naturwissenschaftliche Inhalte mit gesellschaftlich relevanten Fragestellungen verknüpft.

Sonderausstellungen im NMBE zeichnen sich durch hohe gestalterische Qualität und interaktive Elemente aus. Sie sprechen sowohl Fachpublikum als auch Familien mit Kindern an. Für manche Sonderausstellungen gelten gesonderte Eintrittspreise oder Kombitickets.

Besucherinnen und Besucher, die gezielt eine bestimmte Sonderausstellung sehen möchten, sollten den Ausstellungszeitraum vorab auf nmbe.ch prüfen. Einige Sonderausstellungen sind nur wenige Monate zu sehen.

Was ist die Geschichte des Naturhistorischen Museums Bern?

Das Naturhistorische Museum Bern wurde 1832 gegründet und gehört damit zu den ältesten naturkundlichen Museen der Schweiz. Seine Wurzeln reichen bis in die naturwissenschaftlichen Sammlungen der Berner Gelehrtengesellschaft des 18. Jahrhunderts zurück.

Die Gründung erfolgte im Kontext der aufkommenden systematischen Naturforschung in Europa. Erste Sammlungsbestände stammten aus Privatsammlungen Berner Patrizier und aus Expeditionen Schweizer Naturforscher. 1881 bezog das Museum seinen heutigen Standort an der Bernastrasse, ein Gebäude, das eigens für die wachsende Sammlung errichtet wurde.

Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde das Haus mehrfach erweitert und modernisiert. Die Dioramen, die heute zu den Hauptattraktionen zählen, entstanden grösstenteils zwischen 1930 und 1960. Sie wurden von spezialisierten Präparatoren und Landschaftsmalern geschaffen und gelten als Meisterwerke der naturkundlichen Museografie.

Ein zentrales Ereignis der Museumsgeschichte war die Übernahme des präparierten Bernhardiners Barry im 19. Jahrhundert, der seither als Wahrzeichen des Hauses fungiert. In jüngerer Zeit hat sich das Museum unter der Leitung wechselnder Direktorinnen und Direktoren zu einem Ort entwickelt, der traditionelle Naturkunde mit zeitgenössischen Ausstellungsformaten verbindet.

Welche Tiere sind im Naturhistorischen Museum Bern ausgestellt?

Das NMBE zeigt über 200 Säugetierarten, zahlreiche Vogelarten, Reptilien, Amphibien und Fische in seinen Dioramen und Vitrinen. Die Sammlung umfasst Tiere aus der Schweiz, Afrika, Asien und weiteren Regionen der Welt.

Die Schweizer Fauna ist besonders umfassend dokumentiert. Zu sehen sind unter anderem:

a) Alpensteinbock (Capra ibex) in einem alpinen Diorama
b) Braunbär (Ursus arctos), historisch bedeutsam als Wappentier Berns
c) Luchs (Lynx lynx), Europas grösste Wildkatze
d) Bartgeier (Gypaetus barbatus) mit beeindruckender Flügelspannweite
e) Gämse (Rupicapra rupicapra) in verschiedenen Fellkleidern

Siehe auch:  Zürich Altstadt: Sehenswürdigkeiten & Tipps 2026

Die afrikanische Grosstierfauna wird in lebensgrossen Dioramen präsentiert. Elefanten, Löwen, Leoparden, Büffel und verschiedene Antilopenarten stehen in detailgetreu rekonstruierten Savannen- und Waldlandschaften. Die Qualität der Präparate ist aussergewöhnlich hoch, viele stammen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und sind restauriert worden.

Neben Säugetieren zeigt das Museum eine umfangreiche ornithologische Sammlung. Einheimische Brutvögel, Zugvögel und exotische Arten sind in Vitrinen und offenen Präsentationen zu sehen. Die Ausstellung zeigt auch ausgestorbene oder stark bedrohte Arten und macht damit auf den Artenschwund aufmerksam.

Was ist Barrys Geschichte und warum ist er im Naturhistorischen Museum Bern zu sehen?

Barry war ein Bernhardiner, der zwischen 1800 und 1812 am Hospiz auf dem Grossen St. Bernhard lebte und über 40 Menschen bei Lawinenabgängen und Schneestürmen das Leben rettete. Sein präparierter Körper steht seit 1814 im Naturhistorischen Museum Bern.

Barry wurde zum berühmtesten Rettungshund der Geschichte. Die Mönche des Hospizes auf dem Grossen St. Bernhard-Pass setzten Hunde wie Barry ein, um verschüttete oder verirrte Reisende auf dem gefährlichen Alpenpass zu finden. Barry besass einen ausgeprägten Orientierungssinn und konnte Verschüttete unter meterhohen Schneeschichten aufspüren.

Nach seinem Tod 1814 in Bern wurde Barry präpariert und dem Museum übergeben. Im Laufe der Zeit wurde das Präparat mehrfach restauriert und angepasst. Die heutige Erscheinung weicht teilweise vom historischen Aussehen der damaligen Bernhardiner ab, da bei einer Überarbeitung im 19. Jahrhundert das Fell verändert wurde.

Die Barry-Ausstellung im Museum widmet sich nicht nur dem individuellen Tier, sondern erzählt die gesamte Geschichte der Bernhardiner-Zucht, der Rettungshundearbeit am Grossen St. Bernhard und der kulturellen Bedeutung dieses Hundes. Barry ist das meistfotografierte Exponat des Museums und ein Symbol für die Verbindung zwischen Mensch und Tier in den Schweizer Alpen.

Expert Insight:
Barry ist nicht nur ein Museumsstück, sondern eine kulturelle Entität, die in der Schweizer Identitätsbildung eine feste Rolle spielt. Sein Name leitet sich wahrscheinlich vom französischen Wort «bäri» (berndt. für Bär) ab. Die Barry-Stiftung in Martigny führt die Tradition der Bernhardinerzucht am Grossen St. Bernhard bis heute fort und steht in direktem historischem Bezug zum Museumsexponat.

Welche Mineralien und Gesteine werden im Naturhistorischen Museum Bern gezeigt?

Die mineralogische Sammlung umfasst Tausende Exponate, darunter Quarze, Fluorite, Pyrite und die weltweit bekannten Riesenkristalle vom Planggenstock. Diese Bergkristalle wiegen bis zu mehrere Hundert Kilogramm und gehören zu den grössten je in den Alpen gefundenen Kristallen.

Die Riesenkristalle wurden 2005 in einer Kluft am Planggenstock im Kanton Uri entdeckt. Der Fund gilt als einer der bedeutendsten mineralogischen Entdeckungen der jüngeren Schweizer Geschichte. Die Kristallgruppe wurde unter schwierigsten Bedingungen aus dem Berg geborgen und ist seitdem im Naturhistorischen Museum Bern dauerhaft ausgestellt.

Neben den Riesenkristallen zeigt die Ausstellung:

a) Schweizer Alpenmineralien wie Rauchquarz, Adular und Titanit aus verschiedenen Fundorten der Alpen
b) Edelsteine aus aller Welt, darunter Smaragde, Rubine und Saphire
c) Gesteinsproben, die die geologische Geschichte der Schweiz dokumentieren – von den ältesten Gneisen bis zu jungen Sedimentgesteinen
d) Meteoriten und extraterrestrisches Material

Die Ausstellung erklärt geologische Prozesse wie Gebirgsbildung, Metamorphose und Kristallwachstum anhand der gezeigten Objekte. Besucher erfahren, wie die Alpen entstanden sind und welche Kräfte das heutige Landschaftsbild der Schweiz geformt haben.

Welche Veranstaltungen und Führungen bietet das Naturhistorische Museum Bern an?

Das NMBE bietet öffentliche Führungen, thematische Abendveranstaltungen, Workshops für Erwachsene und Familiensonntage an. Führungen werden regelmässig auf Deutsch und nach Vereinbarung auf Französisch und Englisch durchgeführt.

Das Veranstaltungsprogramm gliedert sich in mehrere Formate:

a) Öffentliche Führungen: Finden regelmässig an Wochenenden statt und behandeln wechselnde Themen – von einzelnen Ausstellungsbereichen bis zu übergreifenden Fragestellungen wie Biodiversität oder Evolution.
b) Wissenschaftliche Vorträge: Externe und museumsinterne Forschende präsentieren aktuelle Erkenntnisse aus Zoologie, Geologie oder Ökologie.
c) Familiensonntage: Speziell für Familien konzipierte Angebote mit interaktiven Stationen, Bastelworkshops und kindgerechten Führungen.
d) Abendveranstaltungen und Museumsnächte: Gelegentliche Events, bei denen das Museum ausserhalb der regulären Öffnungszeiten zugänglich ist.
e) Workshops: Praktische Veranstaltungen zu Themen wie Präparation, Fossilienbestimmung oder Mineraliensuche.

Privatführungen können für Gruppen individuell gebucht werden. Die Kosten und Konditionen variieren je nach Gruppengrösse und gewünschtem Thema. Die Buchung erfolgt direkt über die Website des Museums oder telefonisch.

Welche Angebote gibt es für Schulklassen und Gruppen im Naturhistorischen Museum Bern?

Schulklassen aller Stufen erhalten kostenlosen Eintritt in die Dauerausstellungen. Das Museum bietet stufengerechte Führungen, didaktische Materialien und erlebnisorientierte Workshops an, die an den Lehrplan 21 angepasst sind.

Für Lehrpersonen stellt das Museum umfangreiche Unterrichtsmaterialien bereit. Diese können vor dem Besuch heruntergeladen werden und ermöglichen eine gezielte Vor- und Nachbereitung des Museumsbesuchs im Unterricht.

Das Angebot für Schulen umfasst:

a) Geführte Rundgänge mit museumspädagogischen Fachpersonen, abgestimmt auf Kindergarten, Primarstufe, Sekundarstufe I und II
b) Workshops zu Themen wie Tierpräparation, Gesteinsbestimmung, Evolution und Ökologie
c) Selbstgeführte Rundgänge mit Arbeitsblättern und Entdeckungsaufträgen
d) Sonderprogramme zu aktuellen Sonderausstellungen

Die Anmeldung für Schulführungen sollte mindestens zwei Wochen im Voraus erfolgen. Die Nachfrage ist besonders in den Monaten März bis Juni hoch. Gruppen ausserhalb des schulischen Kontexts – etwa Vereine, Firmen oder Reisegruppen – können ebenfalls massgeschneiderte Führungen buchen.

Siehe auch:  Zürich Aktivitäten 2026: Die besten Tipps & Highlights

Wie lange sollte man für einen Besuch im Naturhistorischen Museum Bern einplanen?

Für einen umfassenden Besuch aller Dauer- und Sonderausstellungen sollten mindestens zwei bis drei Stunden eingeplant werden. Familien mit Kindern verbringen häufig einen halben Tag im Museum. Ein gezielter Besuch einzelner Ausstellungsbereiche ist in 60 bis 90 Minuten möglich.

Die Ausstellungsfläche erstreckt sich über mehrere Stockwerke. Die einzelnen Bereiche lassen sich in folgender Reihenfolge effizient erkunden:

a) Erdgeschoss: Empfangsbereich, Sonderausstellungen und Museumsshop
b) Obere Stockwerke: Zoologische Dioramen (Schweiz, Afrika, Asien), Barry-Ausstellung
c) Untere Stockwerke: Mineralien, Riesenkristalle, Geologie

Wer das Museum mit Kindern besucht, sollte Pausen einplanen. Das Haus bietet Sitzgelegenheiten in den Ausstellungsräumen. Interaktive Elemente in den Ausstellungen verlängern die Verweildauer, insbesondere bei jüngeren Besucherinnen und Besuchern. Ein Museumsplan am Eingang hilft, den Besuch zu strukturieren.

Was gibt es in der Nähe des Naturhistorischen Museums Bern zu erleben?

Das Museum liegt im Kirchenfeldquartier, Berns Museumsviertel. In Gehdistanz befinden sich das Kunstmuseum Bern, das Museum für Kommunikation, das Alpine Museum der Schweiz, das Bernische Historische Museum mit der Einstein-Ausstellung und das Schweizerische Schützenmuseum.

Die Berner Altstadt, UNESCO-Welterbe seit 1983, ist in wenigen Gehminuten über die Kirchenfeldbrücke erreichbar. Dort befinden sich das Bundeshaus, der Zytglogge (Zeitglockenturm), die Kramgasse mit dem Einstein-Haus und der Bärenpark an der Aare.

Weitere Ausflugsziele in der Nähe:

a) Tierpark Dählhölzli: Berns Zoologischer Garten, rund 15 Gehminuten südlich des Museums
b) Botanischer Garten Bern: Direkt an der Aare gelegen, freier Eintritt
c) Rosengarten: Aussichtspunkt mit Panoramablick über die Altstadt und die Alpen
d) Gurten: Berns Hausberg, erreichbar mit der Gurtenbahn, ideal für Familien

Das Kirchenfeld eignet sich damit für einen ganzen Kulturtag. Ein Kombiticket für mehrere Museen ist je nach Angebot des jeweiligen Jahres erhältlich.

Gibt es eine Gastronomie oder einen Museumsshop im Naturhistorischen Museum Bern?

Das Museum verfügt über einen Museumsshop im Eingangsbereich und ein gastronomisches Angebot. Im Shop sind Bücher, Mineralien, Tierfiguren, Postkarten und museumsspezifische Souvenirs erhältlich. Das Café bietet Getränke und kleine Speisen.

Der Museumsshop führt ein kuratiertes Sortiment:

a) Fachliteratur und Bildbände zu Zoologie, Geologie und Naturgeschichte
b) Mineralien und Fossilien als Sammlerstücke
c) Spielzeug und Lernmaterialien für Kinder, darunter Ausgrabungssets und Tierfiguren
d) Barry-Merchandising: Plüschtiere, Postkarten und Bücher rund um den berühmten Bernhardiner
e) Poster und Kunstdrucke der berühmten Museumsdioramen

Das gastronomische Angebot eignet sich für eine Pause zwischen den Ausstellungsbereichen. Wer ein vollständiges Mittagessen wünscht, findet in der unmittelbaren Umgebung des Museums mehrere Restaurants und Cafés im Kirchenfeldquartier und an der nahegelegenen Helvetiaplatz-Umgebung.

Wie ist das Naturhistorische Museum Bern für Menschen mit Behinderungen zugänglich?

Das Museum ist weitgehend rollstuhlgängig. Ein Lift verbindet alle Stockwerke. Begleitpersonen von Menschen mit Behinderungen erhalten freien Eintritt. Für Menschen mit Sehbehinderungen stehen taktile Elemente in ausgewählten Ausstellungsbereichen zur Verfügung.

Im Detail umfasst die Barrierefreiheit folgende Aspekte:

a) Stufenloser Zugang zum Museumseingang und zu allen Ausstellungsetagen über einen Aufzug
b) Rollstuhlgerechte Sanitäranlagen auf mehreren Etagen
c) Leihrollstühle an der Kasse erhältlich, sofern verfügbar
d) Induktionsschlaufen für hörbeeinträchtigte Besucherinnen und Besucher bei Führungen und Veranstaltungen
e) Spezialführungen für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen auf Anfrage buchbar

Das Museum arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung seiner Zugänglichkeit. Menschen mit spezifischen Bedürfnissen können sich vorab an die Museumsleitung wenden, um ihren Besuch optimal zu planen.

Wie unterscheidet sich das Naturhistorische Museum Bern von anderen Naturkundemuseen in der Schweiz?

Das NMBE unterscheidet sich durch die Kombination aus historischen Dioramen von internationaler Klasse, der einzigartigen Barry-Sammlung, den Riesenkristallen vom Planggenstock und einem Ausstellungsansatz, der gesellschaftlich aktuelle Themen mit klassischer Naturkunde verknüpft.

Im Vergleich zu anderen Schweizer Naturkundemuseen zeigt sich das Profil des NMBE deutlich:

a) Das Naturhistorische Museum Basel besitzt eine grössere Gesamtsammlung und einen Schwerpunkt auf Paläontologie und Wirbeltierzoologie. Das NMBE punktet mit seinen kunsthandwerklich einzigartigen Dioramen und der stärkeren Publikumsorientierung.
b) Das Naturhistorische Museum Genf (Muséum d’histoire naturelle de Genève) ist das grösste naturkundliche Museum der Schweiz nach Ausstellungsfläche und setzt auf grossflächige, moderne Inszenierungen. Das Berner Museum bietet eine intimere Atmosphäre mit historischem Charme.
c) Das Zoologische Museum der Universität Zürich fokussiert stärker auf akademische Zoologie. Das NMBE integriert Zoologie, Mineralogie und Geologie gleichwertig und richtet sich breiter an ein Familienpublikum.

Was das NMBE schweizweit einzigartig macht, ist die Bereitschaft, traditionelle Naturkunde mit provokativen, zeitgenössischen Ausstellungsformaten zu verbinden. Ausstellungen wie «Queer – Vielfalt ist unsere Natur» haben das Haus international bekannt gemacht und zeigen, dass ein Museum mit über 190-jähriger Geschichte gleichzeitig eines der progressivsten der Schweiz sein kann.

Expert Insight:
Die semantische Positionierung des NMBE innerhalb der Schweizer Museumslandschaft basiert auf drei Alleinstellungsmerkmalen: Die historischen Dioramen als museografische Zeitzeugen, Barry als kulturelle Ikone mit globalem Wiedererkennungswert und die Planggenstock-Kristalle als geologische Sensation. Kein anderes Schweizer Naturkundemuseum vereint diese drei Entitäten unter einem Dach. Genau diese Kombination macht das Haus zur zentralen Anlaufstelle für naturkundlich Interessierte im Raum Bern und darüber hinaus.

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