Was kann man in Zürich unternehmen?
Zürich bietet über 50 Museen, zahlreiche Outdoor-Aktivitäten am See und in den Bergen, eine lebendige Gastronomie-Szene sowie ein Nachtleben mit mehr als 500 Bars und Clubs. Die Stadt verbindet Kultur, Natur und urbanes Leben auf einzigartigem Niveau.
Die grösste Stadt der Schweiz zählt jährlich rund 6 Millionen Übernachtungen. Zu den wichtigsten Zürich Aktivitäten gehören Spaziergänge entlang der Limmat, Besuche im Kunsthaus Zürich, Bootsfahrten auf dem Zürichsee und Wanderungen auf dem Uetliberg (871 m ü. M.). Die Bahnhofstrasse gilt als eine der teuersten Einkaufsstrassen der Welt. Das Niederdorf lockt mit historischen Gassen, Boutiquen und Restaurants. Zürich belegt im Global Liveability Index regelmässig einen Platz in den Top 10 – auch dank der hohen Dichte an Freizeit- und Kulturangeboten.
Welche Aktivitäten gibt es in Zürich im Frühling 2026?
Im Frühling 2026 stehen in Zürich das traditionelle Sechseläuten (April), die Frühlingsmärkte auf dem Bürkliplatz sowie Open-Air-Veranstaltungen entlang des Seebeckens auf dem Programm. Parks und Badis öffnen ab Mai wieder ihre Tore.
Das Sechseläuten findet jeweils am dritten Montag im April statt. Beim Verbrennen des Bööggs – einer mit Knallkörpern gefüllten Schneemannfigur – auf dem Sechseläutenplatz wird der Sommer begrüsst. Je schneller der Kopf explodiert, desto besser soll der Sommer werden. Ab Mitte April blühen die Kirschbäume entlang des Zürichsees. Der Botanische Garten der Universität Zürich öffnet seine Gewächshäuser kostenlos. Im Mai startet die Schifffahrtssaison der Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) mit dem vollen Fahrplan. Die Streetfood-Festivals auf dem Kasernenareal ziehen tausende Besucher an. Auch das Zürich Film Festival plant regelmässig Frühlings-Specials. Für Sportbegeisterte findet im April der Zürich Marathon statt, der über 10.000 Läufer aus 80 Nationen anzieht.
Was sind die beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Zürich?
Die beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Zürich sind das Grossmünster, die Fraumünster-Kirche mit ihren Chagall-Fenstern, das Kunsthaus Zürich, der Lindenhof und die Altstadt. Jede dieser Attraktionen zieht jährlich hunderttausende Besucher an.
Das Grossmünster stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist das Wahrzeichen der Stadt. Seine zwei Türme sind von weitem sichtbar. Der Aufstieg auf den Karlsturm kostet 5 CHF und bietet einen 360-Grad-Blick über Zürich. Die Fraumünster-Kirche beherbergt fünf Glasfenster von Marc Chagall aus dem Jahr 1970 sowie ein Rosettenfenster von Augusto Giacometti. Der Eintritt zur Kirche beträgt 5 CHF.
Das Kunsthaus Zürich gehört zu den bedeutendsten Kunstmuseen Europas. Es beherbergt Werke von Alberto Giacometti, Claude Monet, Edvard Munch und Andy Warhol. Der 2021 eröffnete Erweiterungsbau von David Chipperfield Architects verdoppelte die Ausstellungsfläche auf rund 16.000 m². Der Lindenhof, ein öffentlicher Platz auf einem Moränenhügel, war einst der Standort eines römischen Kastells. Heute dient er als Aussichtspunkt über die Altstadt und die Limmat.
Welche kostenlosen Aktivitäten gibt es in Zürich?
Zürich bietet zahlreiche kostenlose Aktivitäten: Spaziergänge am Zürichsee, den Besuch des Lindenhofs, den Chinesischen Garten am Zürichhorn, freie Eintritte in ausgewählte Museen mittwochabends und öffentliche Badeanstalten im Sommer.
Die öffentlichen Seebäder – darunter das Strandbad Mythenquai und die Badi Tiefenbrunnen – verlangen im Sommer moderate Eintrittspreise ab 8 CHF, einige Flussbäder wie das Oberer Letten sind kostenlos. Der Botanische Garten der Universität Zürich an der Zollikerstrasse ist ganzjährig gratis zugänglich und beherbergt rund 9.000 Pflanzenarten. Die Sukkulenten-Sammlung Zürich im Quartier Enge zeigt eine der grössten Sammlungen sukkulenter Pflanzen in Europa – ebenfalls kostenlos.
Jeden ersten Samstag im Monat bieten einzelne Museen freien Eintritt. Das Völkerkundemuseum der Universität Zürich ist dauerhaft gratis. Die Promenade entlang des Zürichsees vom Bürkliplatz bis Tiefenbrunnen erstreckt sich über rund 3 Kilometer und eignet sich hervorragend für kostenlose Spaziergänge. Am Bürkliplatz findet dienstags und freitags ein Flohmarkt statt.
Was kann man in Zürich bei Regen unternehmen?
Bei Regen lohnen sich in Zürich Museumsbesuche im Landesmuseum, Wellness im Thermalbad & Spa Zürich, Shopping in der Bahnhofstrasse oder ein Besuch in einer der über 300 Restaurants in der Altstadt. Zürich hat für Regentage ein starkes Indoor-Programm.
Das Schweizerische Landesmuseum befindet sich direkt neben dem Hauptbahnhof im markanten Gebäude von Gustav Gull aus dem Jahr 1898. Es zeigt die Kulturgeschichte der Schweiz von der Urzeit bis heute auf über 14.000 m² Ausstellungsfläche. Der Eintritt kostet 10 CHF für Erwachsene, für Besucher unter 16 Jahren ist er kostenlos.
Das Thermalbad & Spa Zürich im ehemaligen Hürlimann-Areal nutzt natürliches Thermalwasser aus einer Quelle in 550 Metern Tiefe. Die Wassertemperatur liegt bei 35 bis 41 Grad Celsius. Das Dachpool bietet auch bei Regen einen Panoramablick über die Stadt. Tagespreise starten bei 38 CHF. Weitere Indoor-Optionen: das FIFA Museum am Seefeld (Eintritt 24 CHF), das Pavillon Le Corbusier am Zürichhorn oder die Tonhalle Zürich mit ihrem Konzertprogramm an über 300 Abenden pro Jahr.
Welche Outdoor-Aktivitäten bietet Zürich?
Zürich bietet Wanderungen auf den Uetliberg, Stand-Up-Paddling auf dem Zürichsee, Velofahren entlang der Limmat, Klettern im Klettergarten Fluntern und Schwimmen in öffentlichen Seebädern. Die Stadt liegt zwischen See und Bergen – ideal für Outdoor-Aktivitäten.
Der Uetliberg (871 m ü. M.) ist Zürichs Hausberg. Die S-Bahn S10 bringt Besucher in 20 Minuten vom Hauptbahnhof zur Bergstation. Von dort führt der Planetenweg über 6,5 Kilometer nach Felsenegg. Die Aussichtsplattform auf dem Uetliberg bietet freie Sicht auf die Stadt, den Zürichsee und bei klarem Wetter auf die Alpen vom Säntis bis zum Mont Blanc.
Für Velofahrer stellt die Stadt Zürich über das Programm „Züri rollt» kostenlose Leihvelos zur Verfügung. Rund 200 Kilometer markierte Velowege durchziehen das Stadtgebiet. Im Sommer betreiben mehr als 30 öffentliche Badeanstalten entlang von See und Limmat. Die Wassertemperatur des Zürichsees erreicht im Juli und August durchschnittlich 22 bis 24 Grad Celsius. Für Kletterer bietet der Waldseilpark Zürich am Adlisberg Parcours in Höhen von 3 bis 20 Metern.
Was kann man am Zürichsee erleben?
Am Zürichsee stehen Schifffahrten mit der ZSG, Schwimmen in den Seebädern, Stand-Up-Paddling, Spaziergänge auf der Seepromenade und Picknicks auf den Liegewiesen am Zürichhorn zur Auswahl. Der See ist 42 Kilometer lang und bis zu 136 Meter tief.
Die Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) betreibt 17 Schiffe und bietet Rundfahrten von 1,5 bis 4 Stunden an. Eine kurze Rundfahrt kostet ab 9 CHF. Die grosse Rundfahrt führt bis Rapperswil am oberen Seeende und dauert rund 4 Stunden. Abendfahrten mit Fondue-Buffet oder Live-Musik finden ganzjährig statt.
Das Seebad Enge, ein historisches Frauenbad aus dem Jahr 1887, ist heute eine beliebte Barfussbar mit direktem Seezugang. Die Blatterwiese am Zürichhorn bietet eine grosse Liegewiese mit Blick auf den See und die Alpen. Im Chinagarten – einem Geschenk der Partnerstadt Kunming – stehen Pavillons, Brücken und ein Lotusteich inmitten sorgfältig gestalteter Gartenarchitektur. Das Zürichhorn selbst beherbergt Skulpturen von Jean Tinguely und Niki de Saint Phalle.
Welche Aktivitäten gibt es in Zürich für Familien mit Kindern?
Familien finden in Zürich den Zoo Zürich, das Technorama in Winterthur (30 Minuten entfernt), Spielplätze am See, das Kindermuseum im Landesmuseum und interaktive Führungen im Zoologischen Museum. Diese Zürich Aktivitäten sind speziell auf Kinder zugeschnitten.
Der Zoo Zürich liegt am Zürichberg und beherbergt rund 4.600 Tiere aus 380 Arten. Die Masoala-Regenwaldhalle erstreckt sich über 11.000 m² und simuliert ein tropisches Ökosystem mit freifliegenden Vögeln, Chamäleons und Flughunden. Der Eintritt kostet 29 CHF für Erwachsene und 18 CHF für Kinder (6–15 Jahre). Kinder unter 6 Jahren zahlen keinen Eintritt.
Der Indoor-Spielplatz Kindercity in Volketswil (20 Minuten von Zürich) bietet auf 6.000 m² Experimentierstationen, Kletteranlagen und Workshops. Das Tram-Museum Zürich in Burgwies zeigt historische Tramwagen und bietet Fahrten mit Oldtimer-Trams an. An der Limmat können Familien bei schönem Wetter Tretboote mieten. Der Spielplatz am GZ Wollishofen direkt am See verfügt über Wasserspielgeräte und einen Sandstrand.
Was kann man in Zürich mit Kindern kostenlos machen?
Kostenlose Zürich Aktivitäten mit Kindern umfassen Spielplätze am See, den Besuch des Zoologischen Museums der Universität Zürich, Wanderungen auf dem Uetliberg, das Plantschen in der Flussbadi Oberer Letten und den Botanischen Garten.
Das Zoologische Museum der Universität Zürich an der Karl-Schmid-Strasse zeigt Skelette, Tierpräparate und interaktive Stationen auf zwei Stockwerken. Der Eintritt ist frei. Kinder können an Hörstationen Tierstimmen lauschen und an Touchscreens Ökosysteme erkunden. Das Paläontologische Museum im gleichen Gebäude zeigt Dinosaurierskelette und Fossilien – ebenfalls kostenlos.
Die öffentlichen Spielplätze am Zürichsee – etwa am Bürkliplatz, am Arboretum und am Zürichhorn – bieten Klettergerüste, Rutschen und Wasserspiele. Im Sommer ist die Flussbadi Oberer Letten an der Limmat kostenlos zugänglich. Kinder können im flachen Uferbereich plantschen. Der Wildpark Langenberg im Sihlwald (20 Minuten ab Zürich) beherbergt einheimische Tiere wie Bären, Wölfe, Luchse und Hirsche. Der Eintritt in den Wildpark ist kostenlos – nur die Anreise mit der S-Bahn kostet.
Welche Museen lohnen sich in Zürich?
Die wichtigsten Museen in Zürich sind das Kunsthaus Zürich, das Schweizerische Landesmuseum, das Museum Rietberg, das Museum für Gestaltung und das FIFA Museum. Zürich beherbergt über 50 Museen in nahezu jeder Disziplin.
Das Museum Rietberg im Park der Villa Wesendonck widmet sich aussereuropäischer Kunst. Die Sammlung umfasst rund 30.000 Objekte aus Asien, Afrika, Amerika und Ozeanien. Das 2007 eröffnete unterirdische Erweiterungsgebäude „Smaragd» von Grazioli + Krischanitz fügt sich in die Parklandschaft ein. Der Eintritt zur Dauerausstellung kostet 14 CHF, mittwochs ab 17 Uhr ist er frei.
Das Museum für Gestaltung am Ausstellungsstrasse 60 ist das führende Design- und Architekturmuseum der Schweiz. Es zeigt wechselnde Ausstellungen zu Grafik, Produktdesign und visueller Kommunikation. Das Helmhaus am Limmatquai präsentiert zeitgenössische Kunst Schweizer Künstler und ist kostenlos. Das Cabaret Voltaire an der Spiegelgasse 1 – der Geburtsort der Dada-Bewegung von 1916 – ist Museum, Bar und Veranstaltungsort zugleich.
Welche Ausflüge kann man von Zürich aus machen?
Ab Zürich lohnen sich Tagesausflüge nach Luzern (45 Minuten), auf den Rheinfall bei Schaffhausen (50 Minuten), nach Rapperswil (35 Minuten) und zum Titlis (2 Stunden). Die zentrale Lage macht Zürich zum idealen Ausgangspunkt für Ausflüge in die Schweiz.
Der Rheinfall bei Schaffhausen ist der grösste Wasserfall Europas gemessen an Wasservolumen und Breite: 150 Meter breit, 23 Meter hoch. Im Sommer stürzen durchschnittlich 600 Kubikmeter Wasser pro Sekunde über die Felskante. Die Anreise per S-Bahn und Regionalzug dauert rund 50 Minuten ab Zürich Hauptbahnhof. Ein Bootsfahrt zum Mittelfelsen kostet 5 CHF.
Rapperswil am oberen Zürichsee trägt den Beinamen „Rosenstadt» und beherbergt ein mittelalterliches Schloss aus dem 13. Jahrhundert. Die Stadt ist per Schiff oder S-Bahn erreichbar. Luzern bietet die Kapellbrücke (älteste überdachte Holzbrücke Europas, 1333), das Löwendenkmal und die Seilbahnfahrt auf den Pilatus (2.128 m ü. M.). Auch der Säntis (2.502 m ü. M.) im Appenzellerland ist in 2 Stunden erreichbar und bietet an klaren Tagen Sicht auf sechs Länder.
Was sind die besten Wanderungen rund um Zürich?
Die besten Wanderungen rund um Zürich führen über den Uetliberg-Felsenegg-Gratweg (6,5 km), durch den Sihlwald (erster Schweizer Naturerlebnispark), entlang des Zürichsee-Rundwegs und über den Pfannenstiel (853 m ü. M.) mit Alpenblick.
Der Gratweg vom Uetliberg zur Felsenegg dauert rund 2 Stunden und verläuft auf einem Höhenrücken mit ständigem Panoramablick auf den Zürichsee und das Mittelland. Von der Felsenegg führt eine Luftseilbahn hinunter nach Adliswil, von wo die S-Bahn zurück nach Zürich fährt. Der Höhenunterschied beträgt rund 200 Meter.
Der Sihlwald südlich von Zürich ist ein 12 Quadratkilometer grosser Naturwald, der seit 2009 als Wildnispark Zürich Sihlwald unter Schutz steht. Hier wachsen Buchen, die über 200 Jahre alt sind. Ein Netz aus Wanderwegen erstreckt sich über 80 Kilometer. Die Rundwanderung ab Sihlwald-Station dauert je nach Route 1,5 bis 4 Stunden. Für anspruchsvollere Touren bietet sich der Albiskamm-Weg an (16 km, 5 Stunden), der von Üetliberg bis nach Sihlbrugg führt und durch dichte Wälder und über offene Weiden verläuft.
Welche Aktivitäten gibt es in Zürich für Paare?
Romantische Zürich Aktivitäten für Paare sind Abendfahrten auf dem Zürichsee, Dinner im Restaurant Kronenhalle, ein Besuch im Thermalbad & Spa, Spaziergänge durch die Altstadt bei Nacht und Weinverkostungen in der Markthalle im Viadukt.
Die Abend-Schifffahrten der ZSG bieten zwischen Mai und September Fondue-Fahrten und DJ-Cruises. Die Fondue-Rundfahrt dauert 3 Stunden und kostet ab 89 CHF pro Person inklusive Käsefondue und einem Getränk. Das Restaurant Kronenhalle an der Rämistrasse 4 serviert seit 1924 klassische Schweizer Küche. An den Wänden hängen Originalwerke von Picasso, Chagall, Miró und Matisse.
Der Lindenhof ist abends nahezu menschenleer und bietet eine ruhige Atmosphäre mit Blick auf die beleuchtete Altstadt. Der Schanzengraben-Spaziergang führt entlang eines ehemaligen Festungsgrabens durch einen der verstecktesten Grünzüge der Stadt. Im Sommer öffnet dort die Rimini-Bar direkt am Wasser. Die Bahnhofstrasse-Seitenstrassen wie die Augustinergasse und die Strehlgasse beherbergen kleine Weinbars und Chocolaterien – darunter Sprüngli, gegründet 1836, bekannt für seine Luxemburgerli.
Was kann man in Zürich abends unternehmen?
Abends bietet Zürich Konzerte in der Tonhalle, Aufführungen im Opernhaus, Bars im Kreis 4 und 5, Open-Air-Kinos im Sommer und das Nachtleben in über 500 Lokalen. Das Zürcher Nachtleben gehört zu den vielfältigsten in Europa.
Das Opernhaus Zürich am Sechseläutenplatz zählt zu den führenden Musiktheatern weltweit. Es wurde 1891 eröffnet, bietet 1.100 Sitzplätze und zeigt pro Saison rund 250 Vorstellungen. Karten kosten zwischen 20 und 300 CHF. Die Tonhalle Zürich – nach umfassender Renovation 2021 wiedereröffnet – beherbergt das Tonhalle-Orchester, eines der renommiertesten Orchester Europas.
Im Kreis 5 (Zürich-West) konzentrieren sich Bars, Clubs und Restaurants in ehemaligen Industriegebäuden. Der Viadukt mit seinen Bögen unter der Eisenbahnbrücke beherbergt Restaurants, Geschäfte und die IM VIADUKT-Markthalle. Der Club Hive an der Geroldstrasse ist einer der grössten Techno-Clubs der Stadt. Im Sommer öffnen Open-Air-Kinos am See, darunter das Allianz Cinema auf der Landiwiese mit Platz für 3.000 Zuschauer. Vorstellungen starten bei Einbruch der Dunkelheit, Tickets kosten rund 22 CHF.
Welche Sportmöglichkeiten gibt es in Zürich?
Zürich bietet Schwimmen im See, Joggen entlang der Limmat, Eislaufen im Dolder, Tennis auf über 100 Plätzen, Bouldern in der Minimum Boulderhalle und Yoga in zahlreichen Studios. Die Sportinfrastruktur ist für eine Stadt dieser Grösse aussergewöhnlich dicht.
Die Dolder Eisbahn am Adlisberg ist mit 6.000 m² eine der grössten Open-Air-Eisbahnen Europas. Sie öffnet von Oktober bis März. Der Eintritt kostet 7 CHF für Erwachsene. Im Sommer wird die Fläche zum Dolder Bad – einem Freibad mit drei Pools und Panoramablick.
Für Läufer gilt die Strecke entlang der Limmat vom Hauptbahnhof bis Höngg (7 km einfach) als eine der beliebtesten Jogging-Routen. Die Minimum Boulderhalle in Zürich-West bietet 1.800 m² Kletterfläche auf Boulderrouten in allen Schwierigkeitsgraden. Tagestickets kosten 29 CHF. Rund um den Zürichsee stehen öffentliche Beachvolleyball-Felder zur Verfügung. Der Golfclub Dolder betreibt einen 9-Loch-Platz mitten in der Stadt. Für Wintersportler sind die Skigebiete Flumserberg und Hoch-Ybrig in jeweils 60 bis 90 Minuten per Auto erreichbar.
Was kann man in Zürich an einem Wochenende erleben?
An einem Wochenende in Zürich passen die Altstadt-Erkundung, eine Schifffahrt auf dem See, der Uetliberg-Aufstieg, ein Museumsbesuch und ein Abendessen in der Markthalle ins Programm. Zwei Tage genügen für die wichtigsten Zürich Aktivitäten.
Samstag: Start am Hauptbahnhof. Besuch des Landesmuseums (2 Stunden). Spaziergang durch die Bahnhofstrasse zum Bürkliplatz. Dort startet die kurze Seerundfahrt (1,5 Stunden, 9 CHF). Nachmittags: Altstadt mit Grossmünster, Fraumünster und Lindenhof. Abends: Dinner im Zeughauskeller (seit 1487, traditionelle Schweizer Küche) oder im Restaurant Helvetia in der Stauffacherstrasse.
Sonntag: S-Bahn S10 auf den Uetliberg. Gratweg bis Felsenegg (2 Stunden). Luftseilbahn nach Adliswil und S-Bahn zurück. Nachmittags: Kunsthaus Zürich oder Museum Rietberg. Zum Abschluss: Kaffee und Luxemburgerli im Café Sprüngli am Paradeplatz. Wer mehr Zeit hat, ergänzt den Sonntag mit einem Abstecher ins Quartier Zürich-West zum Frau Gerolds Garten – einem Urban-Gardening-Projekt mit Restaurants und Bars in Containern.
Welche Stadtführungen gibt es in Zürich?
In Zürich gibt es klassische Altstadtführungen, thematische Touren zu Dada und Reformation, kulinarische Rundgänge, Free Walking Tours und Segway-Touren. Zürich Tourismus organisiert über 20 verschiedene Führungsformate in mehreren Sprachen.
Die offizielle Altstadtführung von Zürich Tourismus dauert 2 Stunden, startet am Hauptbahnhof und kostet 25 CHF pro Person. Sie führt durch das Niederdorf, zum Grossmünster, zur Fraumünster und zum Lindenhof. Spezialführungen beleuchten die Geschichte der Reformation unter Huldrych Zwingli, der 1519 am Grossmünster predigte und Zürich zum Zentrum der reformierten Kirche machte.
Die Dada-Tour führt zum Cabaret Voltaire an der Spiegelgasse 1, wo Hugo Ball, Tristan Tzara und Emmy Hennings 1916 die Dada-Bewegung gründeten. Im selben Haus – Spiegelgasse 14 – wohnte zeitgleich Wladimir Iljitsch Lenin im Exil. Free Walking Tours starten täglich am Hauptbahnhof und arbeiten auf Trinkgeldbasis. Für Kulinarik-Interessierte bieten Anbieter wie „Zürich Food Tour» dreistündige Rundgänge mit Stopps in Käsereien, Chocolaterien und lokalen Restaurants ab 89 CHF pro Person.
Was gibt es in Zürich in der Altstadt zu entdecken?
Die Zürcher Altstadt umfasst das Niederdorf und das Oberdorf mit historischen Zunfthäusern, engen Gassen, dem Rathaus am Limmatquai, der Augustinerkirche und Dutzenden kleinen Boutiquen, Antiquariaten und Cafés. Sie ist das historische Herz der Stadt.
Das Niederdorf – im Volksmund „Dörfli» genannt – liegt östlich der Limmat und erstreckt sich vom Central bis zum Bellevue. Die Gassen sind autofrei und gesäumt von Gebäuden aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Das Rathaus aus dem Jahr 1698 ragt auf Pfeilern direkt über die Limmat. Innen zeigt es einen barocken Ratssaal mit Stuckdecke und Kachelofen.
Die Augustinerkirche, eine ehemalige Klosterkirche aus dem 13. Jahrhundert, gilt als eine der schönsten gotischen Kirchen Zürichs. Die Schipfe, eine schmale Gasse entlang der Limmat, war einst das Handwerkerviertel und beherbergt heute Ateliers und Designläden. In der Fortunagasse 19 befindet sich die älteste vegetarische Gaststätte der Welt – das Haus Hiltl, eröffnet 1898 und im Guinness-Buch der Rekorde verzeichnet. Die Napfgasse und die Obere Zäune bieten unabhängige Buchhandlungen, Vinotheken und handwerkliche Bäckereien.
Welche kulinarischen Erlebnisse bietet Zürich?
Kulinarische Zürich Aktivitäten reichen vom Zürcher Geschnetzelten im Zeughauskeller über Schokolade bei Sprüngli und Lindt bis zu Street Food im Viadukt und Käsefondue in traditionellen Beizen. Zürich vereint Schweizer Traditionsküche mit internationaler Gastronomie auf höchstem Niveau.
Das Zürcher Geschnetzelte – Kalbfleisch in Rahmsauce mit Rösti – ist das Signature-Gericht der Stadt. Traditionelle Restaurants wie der Zeughauskeller (seit 1487), das Restaurant Raclette Stube und das Walliser Keller servieren es nach überlieferten Rezepten. Die Confiserie Sprüngli am Paradeplatz stellt seit 1836 Luxemburgerli her – federleichte Makronen in über 15 Geschmacksrichtungen.
Das Lindt Home of Chocolate in Kilchberg (15 Minuten ab Zürich per Bus) eröffnete 2020 und beherbergt den grössten Schokoladenbrunnen der Welt (9 Meter hoch, 1.500 kg flüssige Schokolade). Der Eintritt kostet 15 CHF. In der Markthalle im Viadukt verkaufen über 20 Stände regionale Produkte: Alpkäse, Bündnerfleisch, Bio-Gemüse und frisch gebackenes Brot. Für gehobene Küche stehen zwei Restaurants mit Michelin-Sternen in der Stadt: The Restaurant im Dolder Grand (2 Sterne) und das Pavyllon im Baur au Lac.
Was kann man in Zürich als Tourist nicht verpassen?
Kein Zürich-Besuch ist komplett ohne den Blick vom Uetliberg, eine Bootsfahrt auf dem Zürichsee, die Chagall-Fenster in der Fraumünster, Schokolade bei Sprüngli und einen Abendspaziergang durch die beleuchtete Altstadt. Diese fünf Erlebnisse definieren Zürich.
Der Uetliberg bietet die umfassendste Perspektive auf die Stadt, den See und die Alpenkette. An klaren Tagen reicht die Sicht bis zum Titlis und zum Pilatus. Die Fahrt mit der S10 vom Hauptbahnhof dauert 20 Minuten und ist im regulären ZVV-Ticket enthalten. Die Chagall-Fenster in der Fraumünster entstanden 1970 und zeigen auf fünf Fenstern biblische Szenen in leuchtendem Blau, Grün, Rot und Gelb. Marc Chagall war zum Zeitpunkt der Fertigstellung 83 Jahre alt.
Die Zürich Card – erhältlich für 24 oder 72 Stunden ab 27 CHF – deckt den gesamten öffentlichen Nahverkehr, freien oder ermässigten Eintritt in über 40 Museen und eine Kurzrundfahrt auf dem See ab. Zürich empfängt jährlich rund 3,5 Millionen Gäste aus dem Ausland. Die Stadt belegt im Mercer Quality of Living Ranking seit Jahren einen Spitzenplatz und bietet eine Kombination aus urbanem Komfort, Naturzugang und kultureller Tiefe, die in Europa selten ist.




